Psalm 93

Aus Die Offene Bibel

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Lesefassung (Psalm 93)

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Anmerkungen

Studienfassung (Psalm 93)

1JHWHEmpfehlung zur Aussprache: mein Herr, der HERR, GOTT, °unser Gott°, °unser Herr°, die/der Eine, die/der Ewige, die/der Heilige, die/der Lebendige, Ich-bin-da, Adonaj, Ha-Schem, Ha-Makom, Schechina. Erläuterungen dazu gibt es auf der Seite JHWH. ist König (herrscht)!
Mit Hoheit hat er sich (ist er) bekleidet;
bekleidet hat sich JHWHEmpfehlung zur Aussprache: mein Herr, der HERR, GOTT, °unser Gott°, °unser Herr°, die/der Eine, die/der Ewige, die/der Heilige, die/der Lebendige, Ich-bin-da, Adonaj, Ha-Schem, Ha-Makom, Schechina. Erläuterungen dazu gibt es auf der Seite JHWH., [mit] Macht (Stärke) hat er sich umgürtet.
Ja (auch), fest [gegründet] ist (steht) die Welt (der Weltenkreis)
nichts erschüttert sie (sie wird niemals/nicht wanken).
2Dein Thron steht festa von Anfang (damals) [an]
von (seit) Ewigkeit [bist] du.
3Es erheben (haben erhoben) (sich) ([die]) Fluten (Ströme), JHWHEmpfehlung zur Aussprache: mein Herr, der HERR, GOTT, °unser Gott°, °unser Herr°, die/der Eine, die/der Ewige, die/der Heilige, die/der Lebendige, Ich-bin-da, Adonaj, Ha-Schem, Ha-Makom, Schechina. Erläuterungen dazu gibt es auf der Seite JHWH.,
es erheben (haben erhoben) ([die]) Fluten (Ströme) ihre Stimme (ihren Klang),
es {werden} erhebenb ([die]) Fluten (Ströme) ihr Brausen (Tosen).
4Mehr als die Klänge (Stimmen) von vielen (großen) Gewässern (Wassern),
gewaltiger (majestätischer, mächtiger) als die Wogen (das Brechen, die Brandung, die Brecher) des Meeres
[ist] gewaltig (majestätisch, mächtig) (gewaltig(er) [ist]) JHWHEmpfehlung zur Aussprache: mein Herr, der HERR, GOTT, °unser Gott°, °unser Herr°, die/der Eine, die/der Ewige, die/der Heilige, die/der Lebendige, Ich-bin-da, Adonaj, Ha-Schem, Ha-Makom, Schechina. Erläuterungen dazu gibt es auf der Seite JHWH. in der Höhe.
5Deine Ordnungen (Gesetze, Weisungen) stehen sehr fest;
lieblich ist dein Haus Heiligkeitc, JHWHEmpfehlung zur Aussprache: mein Herr, der HERR, GOTT, °unser Gott°, °unser Herr°, die/der Eine, die/der Ewige, die/der Heilige, die/der Lebendige, Ich-bin-da, Adonaj, Ha-Schem, Ha-Makom, Schechina. Erläuterungen dazu gibt es auf der Seite JHWH.,
für die Länge der Tage (für alle Zeit).

Anmerkungen

a Aufgelöstes attr. Ptz. passiv. (Zurück zu v.2)
b {werden} erheben - T-ShiftShift: Kurz für „PNGT-Shift“ oder „Person-Numerus-Genus-Tempus - Shift“; oft auch „Ennalage“ oder „Heterosis“. V.a. in der hebräischen Poesie kann ein hebräischer Autor aus stilistischen Gründen von einer Person/Numerus/Genus/Tempus zu einer anderen Person/Numerus/Genus/Tempus wechseln, ohne dass dies Einfluss auf die Bedeutung der Textsemantik hätte. Meist finden diese Shifts von einem Sticho auf den nächsten statt, es ist aber sogar möglich, dass sie im selben Sticho erfolgen; s. z.B. Gevirtz 1961, S. 157f..: Im dritten StichoDer „Sticho“ oder das „Kolon“ ist die Grundeinheit biblischer Poesie; er entspricht in etwa dem „Vers“/der „Verszeile“ in der europäischen Lyrik. Der Sticho ist meist eine vollständige „Sinn-Einheit“ - z.B.: ein Haupt- oder Nebensatz - aus zwei bis fünf Worten, die zusammen mit weiteren „parallelen“ Stichen einen Parallelismus bildet. Zum Beispiel besteht Ps 1,1 aus drei parallelen Stichen, die daher zusammen ein „Tristichon“ bilden: „1. Wie glücklich ist der Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt, / 2. der nicht den Pfad der Sünder betritt / 3. und nicht im Kreis der Spötter sitzt...“. Vgl. näher z.B. Weber 2007: Poesie, unter: http://goo.gl/jB8Crn wechselt der Dichter von der Verbform Qatal zur Verbform Yiqtol, die normalerweise futurische Bedeutung haben würde (vgl. z.B. NicNiccacci, Alviero: The Syntax of the Verb in Classical Hebrew Prose. Sheffield, 1990. §172; eine ganz ähnliche Stelle findet sich in Ob 7; dazu Ben Zvi 1996Ben Zvi, Ehud: A Historical-Critical Study of the Book of Obadiah. Berlin/New York, 1996., S. 92). Im Deutschen gibt es solche Shifts nicht, weshalb in die LF auch hier präsentisch übertragen werden muss. (Zurück zu v.3)
c Denkbar wäre auch: „Deinem Haus gebührt Heiligkeit“ o.ä. (Zurück zu v.5)
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