Satzung

Diese Seite stellt die aktuell gültige Satzung dar. Für Diskussionen und Änderungsvorschläge gibt es die Wikiseite und die passende Diskussionsseite zur Satzung.

 

Satzung Offene Bibel e.V.

Verabschiedet am 02.05.2010

§ 1 (Name, Sitz und Geschäftsjahr)
(1) Der Verein führt den Namen „Offene Bibel“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden
und trägt dann den Zusatz „e.V.“
(2) Der Sitz des Vereins ist Münster. Sofern keine feste Geschäftsstelle eingerichtet ist, folgt die
Verwaltung dem Wohnort des jeweiligen Vorstandsmitglieds, das die Geschäftsführung wahrnimmt.
(3) Das Geschäftsjahr des Vereins beginnt am 1.Juli .
§ 2 (Gemeinnützigkeit)
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts
„Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
§ 3 (Zweck des Vereins)
(1) Zweck des Vereins ist:
(a) die Förderung der Religion
(2) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch das Zugänglichmachen einer am
wissenschaftlichen Erkenntnisstand orientierten Bibelübersetzung und inhaltlich bezogener weiterer
Bibelkommentare, Texte, Medien und Programme. In diesem Rahmen soll die religiöse und
philosophischer Beschäftigung sowie die Kunst und Kultur, die Wissenschaft und die Forschung im
Zusammenhang mit der Bibel, zu ihren Inhalten und zu ihrer Sprache, zu ihrer Entstehungszeit und
zu ihrer Rezeptionsgeschichte bis in die Gegenwart gefördert werden. Hierzu betreibt der Verein
eine Informations- und Austauschplattform im Internet. Die Verwendung Freier Lizenzen soll eine
breite und unkomplizierte Verfügbarkeit ermöglichen.
(3) Der Verein ist konfessionell und parteipolitisch unabhängig und ungebunden.
(4) Eine Änderung des Vereinszwecks darf nur im Rahmen des durch § 2 und § 4 gegebenen
Rahmens erfolgen.
§ 4 (Selbstlose Tätigkeit)
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
§ 5 (Mittelverwendung)
(1) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(2) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 6 (Mitgliedschaft)
(1) Vereinsmitglieder können natürliche Personen oder juristische Personen werden. Es sind zwei
Arten von Mitgliedschaft vorgesehen: Ordentliche Mitglieder und Fördermitglieder.
(2) Ordentliche Mitglieder sind natürliche Personen, die den Vereinszweck und die Verwirklichung
der Vereinsziele durch Mitarbeit unterstützen.
(a) Die Ordentliche Mitgliedschaft wird auf Vorschlag eines Ordentlichen Mitglieds durch eine
Internetabstimmung erworben. Hauptentscheidungskriterium für die Aufnahme soll das von den
Aufnahmekandidaten über einen längeren Zeitraum gezeigte Engagement und der dabei geleistete
Beitrag im Sinne der Vereinsziele sein.
(3) Fördernde Mitglieder sind außerordentliche Mitglieder, die den Vereinszweck und die
Vereinsziele insbesondere durch einen finanziellen oder Sachbeitrag fördern. Sie werden auf
eigenen Wunsch auf der Webseite des Vereins veröffentlicht und haben das Recht zur Teilnahme an
der Mitgliederversammlung, ohne damit ein Stimmrecht zu erwerben.
(a) Der Aufnahmeantrag für eine Fördermitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand zu stellen. Über
den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung
bedarf, steht dem/der Bewerber/in die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, welche dann
endgültig entscheidet. Die Fördermitgliedschaft beginnt mit dem Eingang der ersten
Beitragszahlung.
(4) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen
Person.
(a) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten
Vorstandsmitglied. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils
zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
(b) Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein
die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder
Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr trotz einmaliger Mahnung. Über den Ausschluss
entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die
Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die
Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig. Dem Mitglied bleibt die
Überprüfung der Maßnahme durch Anrufung der ordentlichen Gerichte vorbehalten. Die Anrufung
eines ordentlichen Gerichts hat aufschiebende Wirkung bis zur Rechtskraft der gerichtlichen
Entscheidung.
(5) Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit
bestimmt die Mitgliederversammlung.
§ 7 (Organe des Vereins)
Organe des Vereins sind
(a) die Mitgliederversammlung
(b) der Vorstand.
§ 8 (Mitgliederversammlung)
(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan.
(2) Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere
(a) die Wahl und Abwahl des Vorstands,
(b) Entlastung des Vorstands,
(c) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes,
(d) Wahl und Abwahl der Kassenprüfer/innen
(e) Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit,
(f) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung,
(g) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins,
(h) Entscheidung über die Aufnahme von Fördermitgliedern in Berufungsfällen und über den
Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen.
(i) sowie weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben.
(3) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt.
Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet,
wenn mindestens ein Fünftel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt.
(4) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von mindestens
vier Wochen durch persönliches Einladungsschreiben unter Angabe der Tagesordnung einberufen.
Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das
Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt
gegebene Anschrift gerichtet war. Die Einladung kann auch elektronisch erfolgen, z.B. per E-Mail,
sofern das Mitglied diesem Verfahren zugestimmt hat. Die Zustimmung kann jederzeit durch
schriftliche Erklärung an den Vorstand mit einer Übergangsfrist von zwei Wochen widerrufen
werden.
(5) Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim
Vorstand beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt
werden. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzumachen. Über Anträge auf
Ergänzung der Tagesordnung, die vom Vorstand abgelehnt wurden oder die erst in der
Versammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung.
(6) Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung
des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung
zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.
§ 9 (Beschlussfassung der Mitgliederversammlung)
(1) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder
beschlussfähig.
(2) Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.
(3) Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist ein Schriftführer zu wählen.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom
Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.
(4) Jedes Ordentliche Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich oder für ein
Mitglied unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden.
(5) Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei der Beschlussfassung die einfache
Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer
Betracht.
(6) Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur beschlossen werden
(a) durch Abstimmung auf der Mitgliederversammlung mit Zustimmung von mehr als 50 % aller
Ordentlichen Mitglieder, und/oder
(b) durch Abstimmung auf der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von mindestens 2/3 der
abgegebenen Stimmen, wenn auch bei einer anschließenden Internetabstimmung eine Mehrheit von
2/3 der abgegebenen Stimmen erreicht wird, und/oder
(c) durch Abstimmung auf der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von mindestens 2/3 der
abgegebenen Stimmen, wenn bei einer anschließenden Internetabstimmung mehr als 50 % aller
Ordentlichen Mitglieder zustimmen.
§ 10 (Internetabstimmung)
(1) Jedes Ordentliche Mitglied ist berechtigt, an Internetabstimmungen des Vereins teilzunehmen.
Die Anmeldung zu den Internetabstimmungen erfolgt, indem das Mitglied dem Vorstand eine
funktionierende E-Mail-Adresse mitteilt.
(2) Die Abmeldung von den Internetabstimmungen erfolgt durch Mitteilung des Mitglieds an den
Vorstand. Die Abmeldung darf auch erfolgen, falls die E-Mail-Adresse ihre Gültigkeit verloren hat
und das Mitglied vom Vorstand über dieses Problem informiert wurde. Zeitweise technische
Störungen bleiben unberücksichtigt.
(3) Internetabstimmungen sind nur gültig, wenn von allen zur Internetabstimmung angemeldeten
Mitgliedern mindestens 20 % mit Ja und/oder mindestens 20 % mit Nein gestimmt haben.
(4) Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei Internetabstimmungen die einfache
Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer
Betracht.
§ 11 (Vorstand)
(1) Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus dem/der 1. und 2. Vorsitzenden und dem/der
Kassierer/in. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
(2) Jede/r der beiden Vorsitzenden und die/der Kassierer/in haben jeweils
Einzelvertretungsbefugnis. Im Innenverhältnis wird festgelegt, dass die/der 2. Vorsitzende nur bei
Verhinderung der/des 1. Vorsitzenden zur Vertretung berechtigt ist und die/der Kassierer/in nur bei
Verhinderung der Vorsitzenden.
(3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von einem Jahr / zwei Jahren
gewählt.
Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden. Wiederwahl ist zulässig.
Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.
(4) Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.
§ 12 (Kassenprüfung)
(1) Die/der Kassierer/in hat über die Kassengeschäfte Buch zu führen und eine Jahresabrechnung zu
erstellen.
(2) Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von einem Jahr eine/n oder mehrere
Kassenprüfer/in. Diese/r darf nicht Mitglied des Vorstands sein. Wiederwahl ist zulässig.
(3) Die Jahresabrechnung ist von den Kassenprüfer/inne/n zu prüfen. Sie ist der
Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen.
§ 13 (Auflösung des Vereins)
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen
Mitgliederversammlung beschlossen werden.
(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
Vermögen des Vereins an den LUKi e.V. mit Sitz in Donauwörth , der es unmittelbar und
ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
  

Diese Satzung wurde errichtet am Sonntag, den 2. Mai 2010 in Frankfurt am Main.

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