Nominierung für den Zedler-Preis 2012

"Freies Wissen und ehrenamtliches Engagement gehören unzweifelhaft zusammen."1 Aus diesem Grund wird von Wikimedia Deutschland (die Organisiation, die hinter der deutschen Wikipedia steht) jährlich der Zedler-Preis für die besten Projekte und Artikel rund um das freie Wissen ausgelobt.

Die Offene Bibel ist dieses Jahr unter den Nominierten!!!

Als externes freies Wissensprojekt sind wir in Kategorie 3 nominiert, gemeinsam mit 4 anderen hochkarätigen Projekten. Die Preisverleihung findet am 1. Juli 2012 in Berlin (im "Supermarkt") statt. Die Teilnahme daran steht allen Interessierten offen. Wir reichen also gerne die Einladung der Wikimedia Deutschland an euch weiter. Vielleicht seid ihr ja zufällig in der Nähe und fiebert mit uns mit?

Ein großer Dank (!!!) geht noch an -Aaron-, der auf diesen Preis aufmerksam geworden ist und die Offene Bibel vorgeschlagen hat und natürlich an Euch, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Offenen Bibel. Ohne eure Übersetzungen, Programmierung, Ideen, Arbeiten im Hintergrund - kurz gesagt: euer ehrenamtliches Engagement - gäbe es die Offene Bibel nicht! DANKE!

 

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1 aus dem Blogartikel "Zedler-Preis 2012: 17 Artikel und Projekte sind nominiert!"

Kommentare

Re: Nominierung für den Zedler-Preis 2012

Riesige Freude! Ich würde gerne jemandem gratulieren, nur geht das schwer, wenn man selbst beteiligt ist. Naja, vielleicht können wir uns bei Gelegenheit mal alle ordentlich auf die Schulter klopfen... :-)

Re: Nominierung für den Zedler-Preis 2012

Re: Nominierung für den Zedler-Preis 2012

Norbert, danke für das Zusammentragen der weiteren Informationen. Du hattest einen goldenen Riecher, als du uns für den Preis vorgeschlagen hast. Dafür verdienst du fast eine Medaille. ;-)

Unsere beiden Vereinsvorstände werden als Vertreter des nominierten Projekts am Wochenende nach Berlin fahren (und zwar auf Kosten der Veranstalter) und den Preis dann hoffentlich in Empfang nehmen. Ich bin sicher, sie halten uns auf dem Laufenden.

Re: Nominierung für den Zedler-Preis 2012

Hallo Ben,

Du hast an der Nominierung genauso Anteil. Ich hätte Offene Bibel nämlich nicht vorgeschlagen -trotz meiner allgemein anerkannten Querdenkerei- ohne Deine positive Reaktion auf meinen Hinweis hin im dazugehörigen thread: http://www.offene-bibel.de/forum/zedler_preis

Was ein Produkt meiner Querdenkerei betrifft, die Verstehbibel, ist allerdings der Text meines Vorschlags auf der Wikipedia Projektseite inzwischen überholt.

Die aufgrund von neueren Entwicklungen nötig gewordene, nicht soo schwierige Differenzierung zwischen Weihnachts- und Ostergeschichten der Verstehbibel einerseits und Texten von Benutzer -Aaron- im Wiki der Offenen Bibel andererseits habe ich noch einmal gründlichst ausformuliert. hier:   http://www.offene-bibel.de/wiki/index.php5?title=Benutzer:-Aaron-

Allen, die mich da in der Vergangenheit missverstanden haben in der Weise, als wollte ich die auf 2 externen Webseiten unter spezieller Lizenz für den Religionsunterricht der Schulen veröffentlichten Texte der Weihnachts- und Ostergeschichte Jesu als integralen Bestandteil von Offene Bibel einführen, seien meine Ausführungen empfohlen zum Lesen und Verstehen.

Möglich wäre allenthalben gewesen, diese dort veröffentlichten Texte anhand der wissenschaftlichen Kriterien der Studienfassung zu überarbeiten, um dann die überarbeitete Fassung unter der gleichen freien Lizenz wie die sonstigen Texte der Offenen Bibel hier im Wiki einzustellen. Diese Überarbeitung kann ich aber als Schmalspur-Theologe nicht leisten. Das hätte ein geeigneter Volltheologe gesollt.

Allerdings hatte ich umgekehrt schon erwartet, dass die nach den Vorgaben der Kategorie: Geprüfte Studienfassung auf meiner Benutzerseite veröffentlichten Texte der Psalmen und Jona 1 integraler Bestandteil der Offenen Bibel wären. Das siehst unter anderem Du, wenn ich es richtig verstehe, wesentlich differenzierter, was ja auch in Ordnung ist.

Ob es, wie von Dir formuliert, wirklich zu einer Entgegennahme des Hauptpreises morgen kommt, bin ich skeptischer als Du und hatte das nie erwartet. Mein Ziel war, dass die Offene Bibel unter den Nominierten ist, weil dadurch wieder mehr Menschen vom Anliegen der Offenen Bibel, einer Bibelübersetzung unter freier Lizenz, erfahren und so die Möglichkeit haben, das Projekt aktiv durch Mitarbeit oder passiv zu unterstützen.

Und dieses Ziel ist ja Gott sei Dank erreicht.

Gruß Norbert

 

 

Re: Nominierung für den Zedler-Preis 2012

Ja, ich bin mir auch nicht sicher. Aber fiebern dürfen wir ja. :-) Und in jedem Fall wird das Projekt bekannter. BibelTV hat schon auf Facebook darum gebeten, dass wir sie sofort benachrichtigen, sofern wir gewinnen.

Re: Nominierung für den Zedler-Preis 2012

Es gibt übrigens einen passenden stream

http://player.streampark.tv/wikimedia/

Edit: Nachdem ich mir die Preisverleihung im stream angesehen habe, ist bei mir ein Satz hängengeblieben, der auch für Offene Bibel wichtig sein kann. Es ging dabei um Kriterien, warum in unserer Kategorie III    http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Home   ausgezeichnet wurde. Es wurde betont, dass es von Bedeutung ist, in welchem Maße die Mitarbeit am Projekt auf einfache Weise möglich ist. Wir hatten ja zuletzt diese Fragestellung in Bezug auf die Mitarbeit an der Lesefassung in leichter Sprache.    http://www.offene-bibel.de/blog/olaf/bibel_leichter_sprache_mitwirkende_...

Re: Nominierung für den Zedler-Preis 2012

Wurde der irgendwo aufgezeichnet bzw. gibt es schon irgendwelche offiziellen Verlautbarungen? Ich persönlich hab heute nicht mehr daran gedacht. Eine schnelle Google-Suche war bisher erfolglos. Wäre schön, wenn wir bald Ergebnisse veröffentlichen könnten.

Zedlerpreis Ergebnisse

Hallo Ben

Aus dem Kopf: In Kategorie I hat der Fukushima Artikel gewonnen, in Kategorie II ein Projekt in Österreich zur Erfassung aller dort existierender Denkmäler und in Kategorie III wie oben schon erwähnt Vroni Plag, ein Projekt zur Aufdeckung von Plagiaten in wissenschaftlichen Arbeiten.

Edit: Ach ja, noch was war für unser Projekt interessant. Die Preisträger in Kategorie II von der Denkmalaktion in Österreich haben ihre eigene  Vorgehensweise im Anschluss an die Laudatio beschrieben. Sie hätten erst einmal gestartet und anschließend, als das Projekt schon voll am Laufen war, verschiedene technische und organisatorische Fragen geklärt.

Es ist ja kein Geheimnis, dass ich diese Vorgehensweise auch bevorzuge und Du m.V. eher dazu neigst, alle Eventualitäten vorher einzugrenzen, zu analysieren, zu diskutieren und so abzuarbeiten ;-) , was mitunter den praktischen Fortgang auch schon mal verzögern kann.

Lieben Gruß Norbert

Re: Zedlerpreis Ergebnisse

Das klingt jetzt erstens wie eine sehr vereinfachte Darstellung und zweitens wie eine direkte Konfrontation. Möchtest du mir damit irgendetwas sagen? :-) Die Anfänge der Offenen Bibel könnte man übrigens mit denselben Worten beschreiben, wie Wolfgang dir sicherlich bestätigen kann. Und ohne die Aktion zu kennen: Ich glaube, von der wissenschaftlichen Sorgfalt her trennen uns Welten von einem Denkmalerfassungsprojekt.

Re: Zedlerpreis Ergebnisse

Hallo Ben,

Was Du schreibst von den Anfängen der Offenen Bibel (Vergangenheit) , ist sicherlich so.  Für die aktuelle Situation der Weiterentwicklung zu einer Lesefassung (Gegenwart), wenn sie denn ernsthaft noch erwartet wird, sollten und könnten wir von den Preisträgern lernen hinsichtlich der Motivierung von Mitarbeitern (Vroni Plag) und dem Hintanstellen von Organisations- und Kontrollbedürfnissen (Denkmäler in Österreich).

Olaf hat irgendwo hier auf Offene Bibel -sinngemäß- geschrieben (ich finde den entsprechenden Kommentar nicht auf die Stelle), es wäre wichtig, die auf der Tagung in Bonn entstandene Dynamik in Bezug auf die Lesefassung jetzt nicht auszubremsen.

Was ich Dir damit sagen will:

1. Ich verdränge Deine und Sebastians klare Konfrontation und Herabsetzung hinsichtlich der Qualität meiner Mitarbeit an der Lesefassung auf Offene Bibel nicht und habe durch neue Prioritätensetzung meinerseits darauf längst reagiert..

2. Wissenschaftliche Sorgfalt mag für die Studienbibel Maßstab sein, für geistliche und sprachliche Ansprüche an eine Lesefassung biblischer Texte gelten andere Kriterien genauso viel. Da ist Theologie und ihre starre Systematik nicht mehr wie im Mittelalter der Nabel der Welt.

Verstehe bitte diesen Kommentar nicht als Aufforderung zu neuem Streit. Villt ergeben sich ja in ein paar Jahren, wenn ich meine externe Arbeit an den Texten der Verstehbibel beendet habe, neue Möglichkeiten einer Mitarbeit als Autor von Texten nach den Vorgaben der Studienbibel und den Übersetzungskriterien der Verstehbibel wie schon bei den 4 Psalmen und Jona 1, vorausgesetzt diese Mitarbeit ist dann inzwischen allgemein erwünscht.

Ich wünsche Dir ungeachtet meiner klaren Worte alles erdenkbar Gute.

Norbert

 

 

 

Re: Zedlerpreis Ergebnisse

 Uh - du scheinst da was in den falschen Hals bekommen zu haben...

Niemand hat doch die "Qualität deiner Mitarbeit an der Lesefassung" herabgesetzt (ich zumindest nicht, und wenn Ben, dann habe ich das nicht mitbekommen). Wir müssen uns halt bewusst sein, was für einen Status deine private Fassung / die Verstehbibel hier hat (ja, das war und ist nun mal eine organisatorische Notwendigkeit). Aber wenn dann rauskommt, dass sie auf offene-bibel.de nicht nicht gleichrangig mit der offiziellen offene-bibel-Lesefassung betrachtet wird, dann doch nur, weil sie etwas anderes ist als die offizielle Lesefassung, nicht, weil sie schlechter wäre.

Ich hoffe, hier entsteht jetzt nicht irgendwie schlechte Stimmung oder so..., 

Liebe Grüße

Sebastian

Re: Zedlerpreis Ergebnisse

Hallo Sebastian,

auf dem Offene Bibel Tag in Bonn, an dem Du und Ben leider nicht dabei waren,  wurde im Anschluss an meine Einleitung zur Entstehung der Verstehbibel relativ rasch ein Konsens gefunden für das weitere Vorgehen. Das sah so aus, dass meine aus der Studienbibel heraus übersetzten Kapitel unter anderen (Studienfassung, offizielle Lesefassung)  als Grundlage dienen sollen für eine Weiterentwicklung hin zu einer Fassung in leichter Sprache.

Dieses Konzept wurde dann in der sich anschließenden Diskussion hier im Forum von Ben in deutlichen Worten verworfen, weil meine Texte angeblich extern und nicht geprüft seien (und warum wurden sie dann nicht geprüft und kommentiert auf der entsprechenden Diskussionsseite hier im Wiki?)  mit dem wohlmeinenden Hinweis, meine Übersetzungen könnten ja immerhin wie die Volxbibel als vergleichende Fassung dienen und diese klare Ablehnung der in Bonn beschlossenen Einbindung meiner Texte in den Prozess hin zu der Fassung in leichter Sprache wurde von Dir mit einem enthusiastischen I like kommentiert.

Damit ist mein Beitrag zur Fassung in leichter Sprache obsolet geworden, so dass ich inzwischen unumkehrbar andere Prioritäten gesetzt habe für mein Engagement Richtung einer Bibelübersetzung in einfacher Sprache; i.e. dass ich mich nun auf die Übersetzung der Ostergeschichten auf meiner externen Website konzentriere. Mit Sicherheit habe ich da nix in den falschen Hals bekommen sondern leider Alles genau so verstanden, wie es gemeint war.

Mir geht es aber hier im thread nicht um eine Aufrechnung oder schlechte Stimmung als vielmehr darum, darauf hinzuweisen, dass andere Projekte die Motivierung und Einbindung von Mitarbeitern professioneller handhaben und deshalb auch zurecht den Hauptpreis erhalten haben. Und mir geht es darum aufzuzeigen, wie dem guten Vorbild der anderen Projekte nachzueifern wäre, damit es doch noch -über theoretisch tiefsinnige Vorüberlegungen hinaus- zu mehr als einem Vorzeigekapitel der verschiedenen Lesefassungen kommt .

Gruß Norbert

Re: Zedlerpreis Ergebnisse

Da haben wir uns aber missverstanden! Es tut mir Leid, wenn du das so aufgefasst hast. Ich freue mich, wenn wir deine Texte mit als Ideenquelle oder auch Grundgerüst für die Leichte Sprache verwenden! Und dein Engagement hier finde ich klasse. :-)

Ich glaube, unsere Diskussion hatte einen anderen Kontext. Ich habe mich ganz sicherlich nicht rundheraus gegen deine Übersetzungen ausgesprochen und auch sicher keine herablassenden Kommentare über ihre Qualität gemacht (so scheinst du das aufgegriffen zu haben). Ich bedauere wirklich, dass ich dir damit offenbar so vor den Kopf gestoßen habe. Es ging mir in der Diskussion (soweit ich mich daran erinnern kann) zunächst mal über ihre Beschaffenheit. Wir hatten meines Erachtens nur über die Art der Verwendung gesprochen. Dass man die Verstehbibel auch nochmal aus zweiter Hand korrekturlesen könnte, ist natürlich richtig. Das hattest du mir ja auch mehrmals angeboten und es tut mir ehrlich Leid, dass ich dazu keine Zeit habe. Ich hatte es aber ehrlich gesagt (allerdings ohne mich genau zu informieren) auch nicht so verstanden, dass du die Verstehbibel gleichermaßen zur Korrektur freigegeben hast wie es bei der Studienfassung der Fall ist.

Ich bin ja im Übrigen hier auch nicht der maßgebliche Entscheidungsträger hier. Es läge mir fern, im Alleingang Entscheidungen zu treffen oder gegen die Mitgliederversammlung zu stimmen. Wenn ich meine Meinung sage, dann heißt das noch nicht, dass ich eine neue Regel geschaffen hätte.

Also, irgendwo müssen wir uns da sehr und fundamental missverstanden haben.

 

Ich möchte jetzt nochmal klarstellen, worum es mir in der Kriteriendiskussion geht bzw. ging und warum mir solche Routinen wichtig sind - zudem, was der Unterschied zu anderen Wiki-Projekten ist, und warum man uns da nicht so einfach vergleichen kann.

Es geht beim Erstellen einer professionellen Übersetzung doch immer nach Regeln zu. Die sind ganz einfach eine unverzichtbare Notwendigkeit, mit denen eine so große und anspruchsvolle Übersetzung steht und fällt. Das sieht man an allen professionellen Bibelübersetzungsprojekten, von denen ich je gehört habe. Natürlich müssen diese Regeln bei einem Projekt wie unserem nicht sofort da sein, und wir können nicht erwarten, dass jeder sie sofort oder ganz einhält. Das liegt einfach nicht in der Natur der Sache. Aber darüber reden muss man (dürfen), und irgendwann muss man sie auch ganz anwenden. Sonst kriegt man kein kohärentes Produkt und wird nicht fertig. Ich hoffe, darüber können wir uns einigen. :-)

Eine rigide Qualitätskontrolle ist dabei keine Regel, sondern ein muss. Ohne Peer Review geht es einfach nicht. An welcher Stelle das kommt, das darf man diskutieren. Und das ist wieder eine Situation, wo wir alle von einander lernen und gemeinsam die besten Routinen schaffen können.

Gut möglich, dass ich manchmal in meiner Betonung einer Konzeptfindung die theoretische Seite zu sehr betont habe. Das tut mir Leid. Aber andererseits stecken wir eben immer noch in einer Konzeptionsphase, wir machen nach der etwas chaotischen Anfangsphase eben gerade immer noch eine Konsolidierung durch. Von der eingespielten Routine sind wir noch weit entfernt. Da sind Regeldiskussionen normal. Und: Wir haben mit der jüngsten Uminterpretation des Statussystems neue Räume für mehr Flexibilität geschaffen - indem wir Peer Review und Kohärenz im Endeffekt zu Merkmalen des Endprodukts, nicht rein einer zuverlässigen Erstübersetzung erklärt haben. Und wieder bin ich ja nur eine Stimme, eine aktive und engagierte vielleicht, aber doch nur eine, und es gibt genug Gegenstimmen. Und die schaffen es auch immer wieder, mich über- oder umzustimmen. Ich sehe also nicht, wie gerade mein Einfluss hier das Projekt ins Stocken bringt. Wenn das der Fall sein sollte, dann bin ich sicher, dass der Rest der Projektleitung mich sehr gut wieder auf den rechten Pfad zurückführen kann. :-)

Wir können also von dem Denkmälererfassungsprojekt lernen, dass man solche Gemeinschaftsvorhaben auch ruhig erstmal starten und dann weitermachen kann. Soweit sind wir uns einig! Aber wir müssen auch unterscheiden: Denn bei diesem Projekt werden Regeldiskussionen am Ende wohl nicht über Textaufbau und die Inhalte von Daten-Tabellen hinauslaufen - etwas, das man ziemlich einfach und subjektiv beurteilen kann (so stelle ich mir das zumindest vor - ich habe mir das immer noch nicht näher angeschaut).

Bei unserem Projekt haben wir es in dieser Hinsicht mit einem Albtraum zu tun. Wir müssen linguistische, theologische, historische, kulturelle und hermeneutische Faktoren berücksichtigen, dokumentieren und von einer Sprache in die andere übertragen - und das im schlimmsten Fall gleich in mehrfacher Ausfertigung (AT, NT, SF, LF-> andere Fassungen). Unsere gesetzten Ziele gehen ja in Richtung einer Eier legenden Wollmilchsau! Es ist leicht zu klagen, dass es nicht schnell genug geht, dass andere Diskussionsteilnehmer es zu kompliziert machen. Es ist leicht, auf Produkte mit deutlich geringerem Komplexitätsgrad zu verweisen und dann unsere eigene Situation schwarz zu malen. Aber das verkennt doch unsere Lage, meinst du nicht? Es ist sehr einfach, eine Quadratur des Kreises zu fordern. Es ist eine ganz andere Sache, diese dann auch selbst umzusetzen. Ich persönlich weiß nur, was nötig ist, damit das Endprodukt gelingt. Das kann ich beitragen. Ich weiß aber nicht, wie wir dieses Ziel mit unseren Mitteln bewerkstelligen sollen. Das dürfen andere beitragen. Mir ist es dabei allerdings wichtig, dass die dabei gemachten Vorschläge uns dann auch tatsächlich zu diesem Ziel führen. Da erlaube ich mir auch, dementsprechende Akzente zu setzen. Aber es liegt mir fern, andere von der Mitarbeit abhalten oder wieder anderen den Einstieg zu schwierig machen zu wollen. Nur dumm, wenn meine Perspektive dann missverständlich aufgefasst wird. Daran muss ich sicher noch arbeiten.

Für die Offene Bibel jedenfalls müssen Mitarbeiter für viele Mitarbeiter ganz einfach Qualifikationen mitbringen. Bei den Kernaufgaben kann sich leider nicht einfach jeder beteiligen. Es gibt auch Aufgaben, für die keine notwendig sind, aber für die interessieren sich bislang nicht viele Menschen. Aber wie wir mehr "einfache" Nutzer in den Prozess der Entstehung der Lese- und der anderen Fassungen einbinden können, das muss in nächster Zeit eine hohe Priorität für uns haben - und da ziehen wir ganz sicher alle am selben Strang. Da ist jeder Vorschlag, aber auch jeder konstruktive Einwand wichtig.

Re: Zedlerpreis Ergebnisse

Hallo Ben,

ein Missverständnis kann ich gerade zwischen uns beiden nicht erkennen. Durch Austausch über PN warst Du hinlänglich über den Unterschied zwischen den aus den 5 Kapiteln der geprüften Studienfassung und den aus dem Konkordanten NT heraus übersetzten Weihnachts- und Ostergeschichten informiert. In meinem Kommentar, hier nachzulesen,

www.offene-bibel.de/news/leichte_sprache_kurzdomain_und_neuer_editor#comment-1211

hatte ich sicherheitshalber noch einmal eindeutig genug formuliert, dass es bei dem Bindeglied zwischen Studienfassung und Fassung in leichter Sprache um die aus der Studienbibel heraus übersetzten Kapitel geht und mithin nicht um eine externe Übersetzung in einer anderen Lizenz.

 

Langfristig gibt es allerdings immer noch die Möglichkeit einer Kooperation zwischen Offene Bibel und den tatsächlich externen Übersetzungen der Verstehbibel. Olaf hat das in seiner Einladung zum letzten Treffen in Bonn (17.3.)

www.offene-bibel.de/blog/olaf/offene-bibel-treffen_17_m%C3%A4rz_16%E2%80%9318_m%C3%A4rz

so als mögliches Thema formuliert.

Edit: plus.google.com/u/0/102883610118484966481/posts/NwEptSgurp6

 

Bis dahin bleibe ich bei meiner Prioritätensetzung, an den Ostergeschichten der Verstehbibel weiterzuarbeiten.

www.feiertagsinfo.at/

Wenn ich damit fertig bin, können wir sehen, ob sich durch eine eventuelle Kooperation ein Synergieeffekt ergeben könnte und ob -nach Überarbeitung entsprechend der Vorgaben der Studienbibel- eine Anpassung der Lizenz der Verstehbibel an die Lizenz der Offenen Bibel  CC-BY-SA 3.0  Sinn macht.

Gruß Norbert

 

 

Re: Zedlerpreis Ergebnisse

Hier der link zum Video bei Youtube über die Preisverleihung:

www.youtube.com/watch

Edit: Inzwischen nicht mehr verfügbar!

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