Checkliste

Als Ergänzung zu den neuen Vorlagen, die den Status der Übersetzung angeben, habe ich jetzt noch eine Tabellenvorlage zur ausführlichen Dokumentation der erledigten Arbeitsschritte erstellt:

http://www.offene-bibel.de/wiki/index.php5?title=Vorlage:Checkliste_Stud...

Auf den Diskussionsseiten sieht das dann so aus:
http://www.offene-bibel.de/wiki/index.php5?title=Diskussion:Psalm_1
http://www.offene-bibel.de/wiki/index.php5?title=Diskussion:Jona_3
http://www.offene-bibel.de/wiki/index.php5?title=Diskussion:Lukas_1

Was haltet Ihr von der Idee?
Sollten wir inhaltlich (Formulierungen) oder optisch (z.B. kleinere Schrift) noch etwas ändern?

Olaf

Re: Checkliste

Die Checkliste hat sinnvolle Kriterien und ermöglicht eine genaue Dokumentation der verwendeten Hilfsmittel, was ich super finde. Allerdings habe ich noch ein paar Gedanken: 

1. Mir fehlt noch eine Prüfung der Übersetzung am Urtext. Ein Checken mit Übersetzungen ist dafür kein Ersatz. Irgendjemand sollte beides zumindest durchgegangen, wenn nicht eine eigene Übersetzung erstellt und die SF entsprechend verbessert haben.

2. Die strenge Kategorisierung kann dazu führen, dass ein falscher Eindruck von Gründlichkeit entsteht. Ob man etwas gründlich überprüft hat, ist ja subjektiv. Manch einer geht dabei schlampig vor, oder man übersieht einfach etwas. Das ist mir gerade eingefallen, wobei ich die Checkliste eigentlich sehr sinnvoll finde. Vielleicht fällt uns ja eine Möglichkeit ein, das zu beschränken. Ich würde vorschlagen, dass die Qualitätsmoderatoren genau darauf achten und wenn nötig selbst kontrollieren, bevor sie den Status einer Übersetzung aufwerten.

Re: Checkliste

Bild des Benutzers Olaf

Ich sehe es auf jeden Fall als Aufgabe des Moderatorenteams, hier besonders sorgfältig zu sein. Gleichzeitig ist es aber wichtig, dass die Formulierung der Checkliste selbst zur Gründlichkeit anregt.

Ich möchte nämlich die in der Diskussion:Übersetzungskriterien (ganz unten) verabredete Idee nicht einfach aufgeben: Wenn es innerhalb einer Woche keinen gut begründeten Widerspruch dagegen gibt, dann dürfen auch andere Mitarbeiter eine Seite "aufwerten". Das halte ich für wichtig, weil es sonst zu der frustrierenden Situation kommen könnte, dass motivierte Mitarbeiter nicht weiter machen dürfen, weil die Qualitätsmoderatoren gerade in Urlaub sind.

Ich habe die Vorlage noch einmal überarbeitet und die Überprüfung am Urtext als eigenen Punkt aufgenommen. Außerdem habe ich die Vorlage und das Beispiel so umformuliert, dass genauer dokumentiert ist, was genau man jeweils gemacht hat. (Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich die Schriftgröße etwas verkleinert.)

Ich halte folgende Kombination von Status und Checklisten für sinnvoll:
Studienfassung in Arbeit: Studienfassungs-Checkliste sollte bei nächster Gelegenheit eingefügt werden
Studienfassung liegt in Rohübersetzung vor: Studienfassungs-Checkliste ist eingefügt, und die Übersetzer der Verse eingetragen
Studienfassung erfüllt die meisten Kriterien: In der Studienfassungs-Checkliste ist dokumentiert, was noch fehlt
Lesefassung in Arbeit: Studienfassungs-Checkliste ist abgearbeitet und Lesefassungs-Checkliste (noch zu erstellen) ist eingefügt
Lesefassung erfüllt die meisten Kriterien: In der Lesefassungs-Checkliste ist dokumentiert, was noch fehlt
Lesefassung und Studienfassung erfüllen die Kriterien: Beide Checklisten sind abgearbeitet

Re: Checkliste

Gefällt mir!

Mit dem Aufwerten hast du natürlich recht. Was du vorschlägst, ist am sinnvollsten.

Ich bin begeistert von dem, was hier entsteht... :-)

Re: Checkliste

Hast du die einzelnen Punkte eigentlich absichtlich chronologisch angeordnet? Gefällt mir sehr gut! Sollten wir an irgendeiner Stelle auch darauf hinweisen, dass ein Checken der Punkt weiter unten (etwa Rechtschreibung) erst nach Abarbeitung der vorherigen Schritte sinnvoll ist? Oder meint ihr, das ergibt sich von selbst, oder dass das nicht so wichtig ist? 

Re: Checkliste

Bild des Benutzers Olaf

Danke für das Lob!

Deine Beobachtung, dass die Punkte chronologisch sortiert sind, stimmt, aber es wäre zu starr, alles immer in dieser Reihenfolge abarbeiten zu müssen. Bei der Rechtschreibung wäre aber zu überlegen, mit einem kurzen Hinweis eine erneute Prüfung ganz am Schluss zu verlangen.

Bevor wir die Vorlage überall einbauen, habe ich noch vier offene Fragen:

1. Ist es sinnvoll, zu vielen der Einzelpunkte einen FAQ-Artikel zu verlinken? Das würde bedeuten, die Kriterien und FAQs etwas anders zu strukturieren - was aber kein Nachteil ist. Meines Erachtens ist es sowieso sinnvoll, z.B. die Partizipien-Regel in die FAQs zu verschieben, um die Kriterien auf die eigentlichen Anliegen der beiden Fassungen zu konzentrieren. (Bei der Gelegenheit könnte man auch gleich überlegen, die Partizipien-Regel etwas flexibler zu gestalten, aber diese Diskussion sollten wir erst einmal vertagen.)

2. Ist es sinnvoll, folgenden Punkt einzufügen: "Wurden die sonstigen Regeln erfüllt (Übersetzungskriterien und FAQs)?"

3. Ist es sinnvoll, folgenden Punkt einzufügen: "Ist die technische Markierung korrekt (Versmarkierung, Fußnoten, ...)?" Oder erledigen wir den unter "sonstige Punkte der FAQ" mit? Und ist "technische Markierung" verständlich genug als Ausdruck für das Wiki-Markup?

4. Wo würden wir gegebenenfalls die verschiedenen Arten von Klammern überprüfen lassen? Im FAQ Artikel zu Punkt B, oder beim neuen Punkt zur technischen Markierung, oder allgemein unter "sonstige Punkte der FAQs"?

Olaf

Re: Checkliste

Bild des Benutzers Olaf

Ich hab eine wichtige fünfte Frage vergessen:

5. Bei der Erstellung der Lesefassung ist es hilfreich, wenn man die Textsorte des Urtextes kennt.

(Beispiele: Wo Paulus sehr gutes Griechisch schreibt, entsteht zunächst eine Studienfassung mit extrem kompliziertem Satzbau, aus der wir dann eine Lesefassung in verständlichem, aber kunstvollem Deutsch machen müssen. Und hebräische Poesie sollte in der Lesefasung ganz anders klingen als eine humorvolle Erzählung.)

Sollen wir deshalb bei der Studienfassung ein neues Kriterium aufnehmen, dass die Textsorte benannt werden muss?

Re: Checkliste

Bild des Benutzers Wolfgang Loest

zu 1.: Warum nicht. Ich bin gespannt.

zu 2.: Ja, durchaus.

zu 3.: Ja, da sollten wir vielleicht eine Wikiseite [[Techik der Kapitelseiten]] bauen.

zu 4.: In den sonstigen Kriterien und FAQs

zu 5.: Das sehe ich nicht ganz so wie du. Wenn Paulus (bzw. sein Schreiber) nunmal besser schreibt als Markus, dann ist das eben Pech. Ich bin eher dagegen, dass  wir da auch im deutschen einen stilistischen Unterschied machen sollten. Die Übertragung soll schließlich von allen zu machen sein und auch zu lesen sein. Der Schreibstil des Griechischen sagt nichts Grundlegendes über den Inhalt aus, oder irre ich mich? (Die Frage ist durchaus ernst gemeint.) Hebräische Poesie sollte schon im Satz erkennbar sein, vielleicht sollten wir auch mal einen Artikel zum Parallelismus membrorum schreiben. Ich würde Abstand von der Benennung der Textsorte /Gattung nehmen. Wenn es wirklich etwas aussagt, dann kann man es entsprechend diskutieren.

Die Urheberrechtssache in I: muss genauer geklärt werden. Ein oder 2 Sätze, die gleich lauten ist eigentlich kein Problem, ein ganzes Kapitel natürlich schon. Letztlich ist das - wie dummerweise auch die Rechtssprechung - Ermessenssache. Noch eine Wikiseite: [[Urheberrechtsprobleme]].

Ich würde außerdem ungerne die Parallelstellen als Kriterium fpür die Erlaubnis der Übertragung in die Lesefassung machen, obwohl es manchmal (z.B. bei Zitaten) Sinn machen kann.

Zu A: ist die Diskussion, denke ich, noch nicht abgeschlossen: http://www.offene-bibel.de/wiki/index.php5?title=Diskussion:Markus_10

Re: Checkliste

Zu 1: Klingt nach einer guten Idee. Auch das Überdenken der Regel klingt gut.

Zu 2: Meinethalben. Man könnte auch überlegen, etwa diesen Punkt, den zum Markup und die Recht- und vielleicht die Namensschreibung (evtl. nochmals) in einem finalen Punkt in Richtung "Endkorrektur" zusammenzufassen. Hintergrund der Überlegung ist, dass man diese Kriterien praktischer auch gleich alle zusammen als einzeln prüfen kann. Für später könnte ich mir "spezielle" Korrektoren und Korrektoratsaktionen vorstellen, die ansonsten fertige Kapitel noch einmal auf genau diese Kriterien überprüfen sollen.

Zu 3: Selbst wenn meine Idee unter 2. keine Zustimmung findet, könnte man den Punkt alternativ auch mit der Rechtschreibung zusammenfassen. Gehört ja irgendwie dazu, oder? Ein gesonderte Punkt für "sonstige Kriterien" ist aber auch erwägenswert.

Zu 4: Gehört für mich eher zu B.

Zu 5: Es kann durchaus sinnvoll sein zu versuchen, den Stil und Sprachgebrauch des Urtextes nachzuahmen. Dazu muss vielleicht nicht unbedingt immer die Gattung angegeben werden. Gegebenenfalls sollte jemand eine Bemerkung zur Übersetzung auf der Hauptseite einfügen. Zum Beispiel habe ich vor kurzem gehört, dass das Griechisch in Lk 2 ziemlich bürokratisch-chronographisch formuliert ist. In einer Lesefassung (und zu einem gewissen Grad auch in der SF) sollte das berücksichtigt werden. Natürlich können wir das nur machen, soweit es die Sprachbarriere zulässt.

 

Zum Urheberrecht: Für meine Begriffe ist das Hauptziel des Vergleichs ja in erster Linie, dass richtig übersetzt wurde. Das ist für uns notwendig und wird keine urheberrechtliche Relevanz haben. Auch die "Übernahme" einzelner kurzer (!) Wortketten stelle ich mir nicht so schlimm vor. Eine Wikiseite zum Thema wäre sicherlich hilfreich.

Zu den Parallelstellen: Stimmt irgendwie. Wie sollen wir damit am besten umgehen? 

Re: Checkliste

Bild des Benutzers Olaf

Zur Endkorrektur (Frage 2 und 3): Mit gefällt der Vorschlag.

Zu den Klammern (Frage 4): Wir können die genauen Klammernsorten ja sowohl bei Punkt B verlinken als auch auf der Technikseite nochmal erneut nennen. (Muss das zur Technik eigentlich eine neue Seite sein, oder reicht ein Vereis auf bestehende Seiten? Wir sollten nicht zu viel verdoppeln.)

Zum Urheberrecht: Mit der Erwähnung dieses Punktes wollte ich vor allem sicherstellen, dass der Punkt nicht im Sinne eines Angleichens an andere Übersetzungen missverstanden wird. Übrigens dürften zwei komplett wortgleiche Verse meistens bereits ein Urheberrechtsproblem sein. Wenn sich bei einer Bibelstelle herausstellt, dass wir auf exakt dieselbe Formulierung gekommen sind, dann hatten wir entweder die andere Übersetzung unterbewusst im Kopf, oder aber die Formulierung ist so offensichtlich, dass es auch vom Urheberrecht her kein Problem ist. Die Original-Luther-Übersetzung ist zum Glück gemeinfrei. Dennoch sollten wir bei wortgleichen Formulierungen prüfen, ob der Text so noch wirklich aktuelles Deutsch ist. (Reicht für die Urheberrechtsfrage ein FAQ-Eintrag? Dann hätten wir alles schön zusammen.)

Parallelstellen: Ich stimme Euch zu, zumal es sehr viel Arbeit wäre, zu jedem Vers in den synoptischen Evangelien die entsprechenden Parallelen per Hand richtig zu setzen. Vielleicht finden wir ja später irgendwann eine technische Möglichkeit, bestehende Querverweise zu importieren und automatisch einzublenden. Ich schlage vor, dass ich diesen Punkt einfach herausnehmen. (Dann aber konsequenterweise auch aus den Übersetzungskriterien.) Wir können ja bei der Technik immer noch die Möglichkeit erwähnen zu den Parallelstellenangaben erwähnen.

Textsorte (Punkt 5): Mir geht es hier um die zweite Regel für die Lesefassung in den Übersetzungskriterien: gutes, aktuelles Deutsch: Zu Wortwahl, Metaphern, Rhetorik und Gattung der Ausgangstexte suchen wir jeweils allgemein verständliche Entsprechungen. (Es erhöht die Verständlichkeit, wenn z.B. poetische Texte als solche erkennbar bleiben.) Und ich halte die Regel auch nach wie vor für wichtig. Ein Beispiel: In vielen Klagepsalmen vertraut der Beter auf Gottes konsequente Strafe für die Gottlosen. Das ist inhaltlich eine völlig andere Aussage, als wenn dieselben Worte in einer Gerichtsdrohung vorkommen, oder in einem theologischen Lehrtext, oder ein einem Gleichnis. Eine Lesefasung, die alle Kriterien voll erfüllt, muss diese Gattungsunterschiede deshalb berücksichtigen, und dafür brauchen wir eine Dokumentation der Textsorte in der Studienfassung.

Re: Checkliste

Bild des Benutzers Olaf

Wenn ich es richtig sehe, dann haben wir jetzt Konsens in aller Punkten außer der Frage, ob wir
a) ein Kriterium einführen, Rhetorik und Gattung so weit zu dokumentieren, dass entsprechend den Kriterien für die Lesefassung eine "allgemein verständliche Entsprechung" gesucht werden kann (Stichwort Funktionales Übersetzen), oder
b) wie von Wolfgang vorgeschlagen auf diesen Punkt verzichten. (Dann müssen wir uns aber neue Kriterien für die Lesefassung überlegen.)

Re: Checkliste

Bild des Benutzers Wolfgang Loest

Oh, moment, das ist ein Missverständnis. Ganz abschaffen will ich den Punkt nicht. Poesie oder nicht ist wichtig. Nur halt gehobenes Griechisch vom Koinegriechisch in der LF zu trennen halte ich für fragwürdig.

Re: Checkliste

Und ich hatte noch vorgeschlagen, ob man eine Statusaufwertung nicht an ein Ausfüllen der Checkliste koppeln sollte.

In Sachen Gattungs- und Stilanalyse würde ich mich eher zu Olaf halten. Besser etwas angeben, das nicht nötig ist, als wichtige Faktoren nicht berücksichtigen. Aber ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren.

Re: Checkliste

Bild des Benutzers Wolfgang Loest

Wenn es gezwungenermaßen in die Tabelle muss, damit ein Stautsupdate kommen kann, dann bin ich ernstlich dagegen. Man nehme nur mal ein längeres Evangelienkapitel bei dem dann ein Gleichnis neben einer Parabel liegt, dazwischen drei Verse Erzählung und dann ... Bis dann jemand recherchiert hat und es relativ genau ausgefährt hat, dauert es einfach. Außerdem ist für mich eine gefundene Gattung (bitte nicht mit Poesie oder Prosa verwechseln!) nicht Merkmal der Studienfassung - Gattungen sind Interpretation.

Von mir aus können wir den Hinweis in den Kriterien genau so lassen und die Gattung in der Tabelle vermerken, aber die Prüfung, ob die Gattung in der Lesefassung umgesetzt ist,  gehört für mich eher in die Kategorie "Besonders lesenswerte Lesefassung".

Re: Checkliste

Ich gebe dir schon recht, es sollte nicht unbedingt verpflichtend sein. Ich fände eine Angabe und Berücksichtigung hilfreich, aber man muss natürlich einen vernünftigen Kompromiss zur Verhältnismäßigkeit finden.

Re: Checkliste

Bild des Benutzers Olaf

Allgemein zum Ausfüllen der Checkliste: Ja, ich denke schon, dass eine Status-Aufwertung nur möglich sein soll, wenn in der Tabelle dokumentiert ist, in wie weit der Text die Kriterien erfüllt. Und hierbei halte ich es durchaus für sinnvoll, auch Angaben für einzelne Verse anzugeben, zumindest in der knappen Form, wie ich sie im Beispiel vorgeschlagen habe. Sonst passiert es viel zu leicht, dass irgendein Einzelvers in der Mitte nie mit einem Kommentar oder am Urtext abgeglichen wurde, und dass uns echte Gramatikfehler (oder wissenschaftlich eindeutig widerlegte Interpretationen) in die Lesefassung wandern.

Zur Gattung: Ich stimme Wolfgang zu, dass eine vollständige formgeschichtliche Einordnung nicht in allen Fällen notwendig ist. Gleichzeitig ist mir aber auch wichtig, dass wir vor einer Freigabe für die Lesefassung alles dokumentieren, was zum Formulieren derselben notwendig ist. Und dazu gehören dann eben auch Hinweise auf hebräische Schwurformeln oder auf den (inhaltlich wichtigen) Unterschied zwischen Klage, Gerichtsdrohung und Gesetzestext. Nur "Prosa" und "Poesie" wäre mir hier zu wenig.

Re: Checkliste

Bild des Benutzers Wolfgang Loest

Zum ersten stimme ich auch zu. Wobei nach wie vor bestimmte Punkte unwichtiger sind. Eine korrekte Rechtschreibung beispielsweise sollte keinen Übertrag verhindern (wenn es keine Bedeutungsunterscheidenden Fehler sind ;)). Aber die kann man auch eben nachbessern, um dann übertragen zu können, infofern ist das geschenkt.

Ich verstehe dein Argument gut und stimme dir sogar zu. Wie machen wir es nun? sowas wie:

Übersetzungsrelevante Anmerkungen zur Gattung/Form (Beispiele: Klagepsalm, Gerichtsdrohung, Gesetzestext,...):

Oder ist Dir das zu offen?

Die Schwurformeln sollten mMn direkt im Text vermekt werden (Anmerkung oder Fußnote), da sie eine Besonderheit im Text (und auch ein grammatisches Phänomen) darstellen.

 

Re: Checkliste

Bild des Benutzers Olaf

Eine offene Formulierung halte ich für sinnvoller, weil sie mehr Freiraum lässt zum Abwägen, was genau für die jeweilige Stelle relevsnt ist.

Und ich denke, dass die Hinweise alle in die Fußnoten oder Anmerkungen zum Text sollten, weil sie auch für Leser der Studienfassung etwas zum Verständnis beitragen. Wenn wir für jedes Partizip eine Fußnote machen, dann haben wir auch noch Platz auf Gattungshinweise.

Re: Checkliste

Bild des Benutzers Wolfgang Loest

Gut, dann haben wir also einen Konsens?

Wie bringen wir das jetzt in die Tabelle (müssen wir was an den Kriterien ändern?)

Dann kann es endlich losgehen, oder gibt es noch offene Punkte?

Re: Checkliste

Spricht denn etwas dagegen, es einfach in die Bemerkungen (nicht Fußnoten) auf der Kapitelseite zu schreiben? Wozu haben wir die eigentlich sonst? ;-) 

Re: Checkliste

Bild des Benutzers Olaf

@Ben: Es spricht überhaupt nichts dagegen, es in die Anmerkungen zu schreiben, auch wenn wir das nicht starr festscheiben sollten. Wenn ein Einzelvers eine eigene Gattung hat (Schwurformel oder zitierter Hymnus oder so), dann ist es unter Umständen nämlich in einer Fußnote besser aufgehoben.

@Wolfgang: Ich denke auch, dass wir jetzt Konsens haben. Jetzt brauichen wir nur noch einen FAQ-Eintrag, auf den wir von der Checkliste aus verlinken können.

Anregung zur Checkliste

Noch ein Einschub zum Thema Checkliste. Im Beispiel hast du (Olaf) Angaben zu nur einigen Versen (z.B. "20-25" o.ä.) mit in die Klammer geschrieben. Um den Bearbeitern einen kurzen Kommentar zu ermöglichen (der dann nicht in die Klammer gepresst werden muss), wäre es vielleicht hilfreich, die Versangaben stattdessen am Anfang des Kommentars zu machen (wie von mir gerade in Gen 2).

 

Außerdem wäre es hilfreich, wenn manche Punkte in der "Rohvorlage" noch etwas genauer formuliert werden oder es eine Möglichkeit gäbe, die Erklärung innerhalb der Vorlage (also die längere Version) beim Bearbeiten anzuzeigen. Es ist etwas mühsam, wenn man nebenbei noch eine Kopie der Vorlage, wie sie im Wiki erscheint wird, offen haben muss. Konkret denke ich da an den Punkt C, wo in der Rohvorlage nur von Zweifelsfällen die Rede ist. Das lässt mich als Erstes an Textkritik denken.

Was meint ihr? 

Re: Anregung zur Checkliste

Bild des Benutzers Olaf

Zu dem anderen Format: Finde ich eine gute Idee.

Zum Punkt "Zweifelsfälle": Mir fällt gerade auf, dass die Textkritik in der Liste noch fehlt. Reicht es, wenn den Punkt einfach erweitern ("C. Sind textkritische und grammatikalische Zweifelsfälle mit einer Fußnote dokumentiert (z.B. mehrdeutige Tempora, Konjunktionen, Aspekte, aufgelöste Partizipien)")? Oder sind zwei Punkte besser?

Re: Anregung zur Checkliste

Für mich wäre ein Punkt genug. Textkritik ist ja alles andere als unsere Priorität. Ich finde es ganz gut, wie du es jetzt gelöst hast.

Der Grund für meinen Vorschlag war, dass ich eben erst un der längeren Fassung nachkucken musste, was mit "Zweifelsfällen" gemeint war. Wollen wir das so hinnehmen, oder sollte man da noch die Formulierung der Textfassung der Vorlage optimieren?

Re: Anregung zur Checkliste

Bild des Benutzers Olaf

Wenn du konkrete Verbesserungsvorschläge hast, dann kannst du sie gerne in der Vorlage ändern.

Re: Anregung zur Checkliste

Bild des Benutzers Wolfgang Loest

Schön, dass es einen Konsens gibt. Ich möchte nochmal einen anderen Punkt anschneiden. Punkt A: spricht von Perikopen. Sollen da nur eine Einteilung stehen, oder dürfen nur Perikopen im Stuts aufsteigen? Wir hatten das Thema schonmal bei Markus 10 angeschnitten.

PS: Danke nochmal für deine Suchfunktion, ich hab sie eben echt gebraucht und bin fündig geworden!

Re: Anregung zur Checkliste

Bild des Benutzers Olaf

Das Wort "Perikope" kommt nur im Beispiel vor und nicht in der Vorlage selber. Ich denke nämlich, dass jede sinnvolle Abgrenzung erlaubt sollte. Das Problem, welche der vielen sinnvollen Unterteilungsebenen jetzt exakt als "Perikope" definiert ist, können wir so nämlich einfach ignorieren.

Ist es weniger verwirrend, wenn wir auch im Beispiel von "Abgrenzung der Verse" sprechen? Dann kannst du die Vorlage gerne entsprechend ändern.

Re: Anregung zur Checkliste

Bild des Benutzers Wolfgang Loest

Ist das dann so gedacht, dass nur sinnvolle Abgrenzungen Statusupdates machen können, oder (auch), dass das Kapitel eine möglich Einteilung in der Tabelle erhält?

Da das nur eine Detailfrage ist, die leicht an der Vorlage anpassbar ist, kann es jetzt losgehen, oder?

Im Übrigen bin ich schwer begeistert von deiner Arbeit an der automatisierung von Kapitel- und Buchübersichten!!

Re: Anregung zur Checkliste

Da kann ich mich nur anschließen!

Re: Anregung zur Checkliste

Bild des Benutzers Olaf

Wolfgang hat Recht: Es kann jetzt losgehen.

Die Detailfragen lassen sich noch später ändern, und auch die Links auf (evt. umstrukturierte) FAQ-Artikel können wir später noch machen.

Re: Anregung zur Checkliste

Dann schreibe ich einen News-Artikel. Oder soll ich warten, bis die Automatisierung, mit der du in deinem neusten Thread angefangen hast, abgeschlossen ist? 

Re: Anregung zur Checkliste

Bild des Benutzers Olaf

Du kannst gerne einen News-Artikel schreiben. Alles, was jetzt noch fehlt, ist für die Einführung der "Status-Leiter" nicht zwingend erforderlich. Wir können es einfach nach und nach angehen, wann immer jemand Zeit hat, sich darum zu kümmern.

Re: Checkliste

Ich bin jetzt dazu übergegangen, unter dem Punkt "Alle Verse?" zu dokumentieren, wer ursprünglich welchen Vers eingestellt hat. Das erhöht nach meinem Empfinden die Übersicht. Findet ihr das sinnvoll? Oder ist es nicht nötig? 

 

Ja, den News-Artikel schreibe ich. Vielleicht heute Abend, vielleicht auch morgen.

Re: Checkliste

Bild des Benutzers Wolfgang Loest

Ich finde es nicht wirklich nötig, da es von der Versionenkontrolle erfasst wird und auf Wunsch angezeigt wird. Außerdem kann es durch viele Bearbeitungsschritte sein, dass der Erstautor kaum noch etwas mit dem aktuellen Text zu tun hat. Meiner Meinung nach ist das nicht nötig, ich würde es eher spannend finden, in den Teil eine mögliche(!) Einteilung des Textes zu schreiben. Das bringt Übersicht und hat einen Mehrwert (blödes Wort).

Re: Checkliste

Wie stellst du dir das mit der Texteinteilung genau vor? Meinst du perikopenweise? 

Re: Checkliste

Bild des Benutzers Wolfgang Loest

Ja, Perikopen, mögliche Kapitel, ... einfach ein Anhaltspunkt für die Lesefassungsmacher.

Re: Checkliste

Im AT wäre in dem Zusammenhang auf jeden Fall wichtig, die Absatzeinteilung zu berücksichtigen. Dazu hatte ich ja einen Thread eröffnet.

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