Bericht von der FrOSCon

Endlich komme ich dazu von der FrOSCOn zu berichten. Leider war ich in der letzten Woche dermaßen beansprucht, dass ich leider nicht dazu gekommen bin zu schreiben.

Die FrOSCon war mal wieder ein unvergessliches Erlebnis. Nicht nur, dass man dort wahre Größen der Free und OpenSource-Software-Szene persönlich kennen lernen kann, nein, man kann alt Freunde aus Bonner Studienzeiten wiedersehen und in den vielen Vorträgen einiges lernen.

Das was die FrOSCon dieses Jahr besonders bereichert hat, war aber weder der Vortrag zu Blindennavigation noch der erste Blick auf Gnome 3. Es war das erste Treffen on ein paar Offene Bibel Mitstreitern.

Barbara, Jan, Olaf und ich trafen uns zufällig bei dem Vortrag zur Blindennavigation und machten uns danach auf zum gemeinsam Kaffeetrinken. Bald kamen wir auf aktuelle und zukünftige Themen rund um die Offene Bibel.

Die erste, augenscheinlichste Folge unseres Treffens ist im Übersetzungswiki zu bewundern: Ein neues Design. Mit der Zeit soll es auch auf die Homepage (und damit auch auf das Forum und die Blogs) portiert werden.

Bei der Gelegenheit diskutierten wir auch die Benutzeführung und damit die Menüs der Seiten. Die Reiter oben tragen jetzt nur noch die verschiedenen Bereiche der Seite (Startseite, Übersetzung, Forum, Blog, Werbematerial) und der Menüpunkt „Mitmachen!“ ist in das linke Seitenmenü gewandert. Die Seite „Über uns“ wird demnächst nicht mehr die etwas negativen Zwischenüberschriften „Warum nicht...“ haben, sondern auf „Ähnliche Projekte“ hinweisen.

Dann haben wir auch noch, inspiriert durch den Vortrag „OpenSource-Projekte starten und am Laufen halten“ einige abstraktere Dinge diskutiert. Um Rechtssicherheit für die Projektmitglieder zu gewährleisten muss auf Dauer ein Verein gegründet werden (was auch den positiven Nebeneffekt hätte, dass dieser Verein auch Spenden entgegen nehmen kann). Leider kostet dieser Schritt erstmal Geld, bevor wieder welches hineinkommen kann. Einschlägige Seiten berichten, dass eine Vereinsgründung etwa 120 Euro kostet. Nicht gerade ein Pappenstiel für einen Studenten. Hier ist also Mithilfe von Euch angesagt!
Noch mehr Geld kostet es allerdings die Namensrechte zu sichern (es wäre doch schade zehn Jahre an der Offenen Bibel zu arbeiten und dann sichert sich jemand die Namensrechte an „Offene Bibel“ und verklagt uns...). Dieser Schritt muss auf jeden Fall nach der Vereinsgründung kommen, damit dann der Verein die Namensrechte halten kann. Leider kostet so ein Namenseintrag um die 300 Euro. (Woher nehmen und nicht stehlen?) Ich hoffe, dass wenn wir Spendenquittungen ausstellen dürfen so ein Betrag sammelbar wird.

Dann kamen noch weitere Ideen, wie Wiki-Coaching für Anfänger, bessere Dokumentation des Projekts und eine bessere Auffindbarkeit von zentralen Texten.

Die schönste Idee in dem genannten Vortrag waren allerdings die Communitytreffen und -partys. Das ist eine gute Idee, auch um Geld zu sammeln.

Auf der nächsten FrOSCon gibt es hoffentlich schon einen eigenen Projektraum wo wir übersetzen und fachsimpeln können.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Vereinsgründung
  • Namenrechte sichern
  • Coaching für neue Übersetzer
  • Bessere Dokumentation
  • Communitytreffen /-partys
  • Geld auftreiben
  • nächstes Jahr Projektraum anmelden

Kommentare

Re: Bericht von der FrOSCon

Hallo zusammen,

ich habe jetzt schon ein paar Vereinsgründungen hinter mir und muss dazu sagen:

wenn es eine kleine Mitgliederzahl ist, bleibt eine Menge Arbeit am Vorstand kleben. Ich formuliere jetzt bewusst mal überspitzt, dass die Vereinsmeierei nicht jedem liegt und die Finanzamtkatastrophen eher zum ins Klostergehen sind.

Wäre es nicht geschickt, einmal zu schauen wo es eventuell Vereine oder Stiftungen gibt, die ähnliche Ziele haben?

Fröhlich grüßend

Rainer

(der aber in keinem Fall als Bremser angesehen werden will 8>)

Vereinsmeierei

Bild von Wolfgang Loest

Hallo Rainer,

danke für den Hinweis. Kennst Du solche Vereine? Wer würde sich auf sowas einlassen:
-Spenden weiterreichen
-Verantwortung für Homepage und Rechtskram übernehmen
-uns trotzdem alle Freiheiten lassen

Ich fände eine KOOP mit dem Luki toll, abe ich befürchte, dass dort eh schon zu viel Arbeit am Vorstand hängt. Wenn das nicht so sein sollte: Gern!

Re: Vereinsmeierei

Hallo zusammen,

ich denke wir können auf dem LUKi-Treffen durchaus einmal eine Stunde darüber diskutieren und werde es mal ins LUKi-Wiki aufnehmen.
Welche Bedingungen dann wirklich gemacht werden, dass müsste dann erarbeitet werden. Und die Arbeit des Vorstandes wird ja mit der Anzahl an aktiven Mitgliedern einfacher, da mehr delegiert werden kann.

Andere Vereine in dieser Ausrichtung kenne ich nicht, aber vielleicht fällt doch dem Ein oder der Anderen etwas ein.

LUKi

Bild von Wolfgang Loest

Mir persönlich würde es sehr gut gefallen, die Offene Bibel mit dem LUKi zu verbrüdern. Ich glaube davon können beide Projekte profitieren.

Los Leute! Diskutiert! Das Luki-Treffen ist schon in einem Monat! ;-)

Der Vollständigkeit halber:

http://www.luki.org

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