Auf nach Loccum!
Hallo ihr Lieben!
Heute gibt es mal wieder einen Blogeintrag von mir der in die Kategorie "Langsam kann das kein Zufall mehr sein" fällt (ich erinnere an die vorherigen Dinge, wie die Riesenspende für den zu gründenden Verein, eine Interviewanfrage aus heiterem Himmel,...).
Ich habe heute von Evangelisch.de gehört, dass ich beim Gewinnspiel eine Freikarte für die Tagung der Evangelischen Akademie Loccum "Sollte Gott wirklich im World Wide Web wohnen? - Die wunderbare Welt der virtuellen Religion" (Beschreibung) gewonnen habe! Mit dabei Pastorinnen und Pastoren, ReligionswissenschaftlerInnen und sogar der Präsident European Christian Internet Conference. Ich bin schon wahnsinnig gespannt.
Ich hoffe, dass sich bei der ein oder anderen Gesprächsrunde die Gelegenheit ergibt, für die Offene Bibel Werbung zu machen.
Dazu brauche ich allerdings noch Eure Mithilfe! Der Flyer sollte bis zum Start der Tagung (2. Dezember) in einem verteilbaren Zustand sein. Wer also noch ein bisschen Zeit abknapsen kann, kann ja mal auf der Wikiseite vorbeischauen und am Flyertext arbeiten. Schön wäre es, die Beteiligung aller Menschen/Christen besonders hervorzuheben (siehe meine Erfahrungen auf dem Barcamp in Bielefeld).

Kommentare
Zurück aus Loccum
So, ich bin wieder zurück und habe endlich Zeit ein wenig zu berichten. Ein Bericht inhaltlicher Art habe ich mitgetwittert. Die meisten Tweets sollten unter http://search.twitter.com/search?q=%23gottimwww noch ein wenig online sein. Sollte später jemand Interesse haben, kann ich auch gerne meine sonstigen Mitschriften herausgeben, die aber etwas Lückenhafter sein dürften. Ansonsten verweise ich auf die ausführliche Variante, die die offiziellen Loccumer Protokolle darstellen. Wann die Protokolle zu "Sollte Gott tatsächlich im WWW wohnen?" zu erwerben sind, weiß ich noch nicht. Ein umfangreiche Linksammlung (und mehr) gibt es aber jetzt schon auf den Wiki-Seiten der Hannoverschen Landeskirche.
Alles was die Offene Bibel betrifft (und meine persönlichen Eindrücke) bekommt ihr natürlich direkt hier, da selbst die Loccumer Protokolle keine Mitschriften der Gespräche zwischendurch abbilden (ist ja auch gut so).
Die Tagung war mit 37 Teilnehmern (inkl. Vortragende) meiner Meinung nach unterbesetzt. Bei dem Thema hätten sich mehr Menschen aus den Kirchen finden müssen. Ob das an einer zu schmal angelegten Werbung lag, oder einfach bezeichnend für die Kirche ist, weiß ich nicht.
Wegen des Ausfalls einer Referentin gab es am ersten Abend einen Block, in dem die Teilnehmenden sich über Fragen und Einzelthemen austaischen konnten. Dank der Tagungsleiterin durfte ich hier zum Abschluß eine kleine Einführung in die Offene Bibel geben.
Danach hatte ich ein sehr anregendes Gespräch mit Ralf-Peter Reimann (von evangelisch.de und Präsident der European Christian Internet Conference (ECIC)). Er war von dem Projekt sehr angetan und ist offenen Lizenzen gegenüber sehr aufgeschlossen. Im Gespräch entbrannte dann eine Diskussion, wem Gott die Bibel gegeben hat und wem sie somit gehört. Meine These dazu ist, dass Gott die Bibel allen Menschen geoffenbart hat und sie damit allen Menschen gehört. Ralf Peter hielt dagegen, dass sie zwar für alle Menschen sei, die Kirche jedoch die Aufsicht und die Verwaltung der Bibel in den Händen hält. (Wenn jemand noch eine ST-Seminararbeit schreiben muss und das zu diesem Thema machen kann, wäre ich sehr gespannt auf das Ergebnis!) Erst zu spät fiel mir noch das Argument der sichtbaren und unsichtbaren Kirche ein. Trotzdem hält er das Projekt für unterstützenswert und ist gespannt, was aus uns noch wird.
Die Tagungsleiterin Gabriele Arndt-Sandrock war so begeistert, dass sie am Morgen nach der Vorstellung noch einmal auf mich zu kam und mir sagte, dass sie die Offene Bibel für ein tolles Projekt hielte und noch ganz lange hätte darüber nachdenken müssen.
Carsten Lindner, ein Pastor aus Quakenbrück, hat nocheinmal auf die durch eine CC-Bibel erreichbare Erleichterung für die Gemeindearbeit hingewiesen.
Der Pressesprecher der Evangelisch-Reformierten Kirche möchte sogar im nächsten Jahr einen Artikel über die Offene Bibel bringen. (Jippieh!)
Die Flyer sind gut weggegangen und die Kärtchen noch viel mehr. Dabei ist mir übrigens ein Nachteil der Kärtchen aufgefallen. Gewöhnlich laminiere ich die Kärtchen wegen der besseren Haltbarkeit und des edlen Eindrucks, so auch dieses Mal. Das Problem ist, dass man nicht mal eben seine Kontaktdaten auf die Rückseite schreiben kann und keine Kontakt-E-Mailadresse auf den Kärtchen steht. Abhilfe schafft ein permanenter Folienstift, oder eben ein Adressdruck auf der Rückseite. Ich werde demnächst mal letztere Variante ausprobieren.
Als kleines Schmankerl am Rande konnte ich Kontakt zu dem Geschäftsführer von Ponton-Lab knüpfen (Ponton-Lab hat eine geniale Visualisierung von Mediawiki-Seiten entwickelt (http://ev-nds.evlka.de/wiki/index.php?title=Netz:Portal), die ich hoffentlich für die Offene Bibel bekommen).
Genug für heute, ich muss noch etwas für die Uni tun. Einen schönen Rest-2.Advent wünsche ich Euch!