Ein erster Vorschlag zur Um-strukturierung.

Liebe Mitleser, 

Ich habe einmal einen ersten Vorschlag ausgearbeitet. Da sind noch längst nicht alle Seiten erfasst, z.B. nicht die Spezialseiten. Aber ich glaube, dass dies hier fürs erste die Wichtigsten wären.

Zwei grundsätzliche Dinge habe ich mir überlegt: (1) Klick-hierarchie und (2) Navigations-systematik. Die Sache ist nämlich die: Unsere Navitationssystematik ist sehr stark um die Kategorien-seiten herum aufgebaut. Auf manchen Fließtext-Seiten sind einige Links, aber die Seiten sind längst nicht so gut verlinkt, dass man auch dort auf den Link zu einer bestimmten Seite stoßen würde, wo man dass eigentlich wollen / erwarten würde. Wenn man direkt auf eine bestimmte Seite kommen will, muss man auf eine der Kategorienseiten wechseln. Das ist aber erstens vor Allem nicht benutzerfreundlich - vor Allem nicht für Neu-Einsteiger -, zweitens ist hier oftmals zusätzlich die Nomenklatur der in der Kategorie verlinkten Seiten irreführend.

Man muss sich also überlegen (1) Welches die Seiten sind, auf die ein User mit einem Klick kommen wollen wird und bei welchen es gerechtfertigt ist, sie sozusagen zwei Klicks von der Startseite zu entfernen oder sogar drei Klicks. Und (2) scheint mir, dass diese Klickreihenfolgen allein aufgrund der Nutzerfreundlichkeit nicht durch die Kategorien als Durchgangsstation hindurgehen müssen sollten, sondern dass es eine Art Brücken-Seiten (Meta-Seiten?) im Fließtextformat geben sollte, von denen aus man auf speziellere Seiten kommen können müsste. Und das wiederum würde meiner Meinung nach heißen, dass einige der Fließtextseiten fast komplett umgeschrieben oder zumindest umstrukturiert werden müssten.

Ich habe aus diesem Grund mal versucht, eine Systematik in die Seiten, die ich bisher gesammelt habe, zu bekommen. Ich gehe hierbei schon davon aus, dass die beiden open directories, die gerade in Planung sind, sich tatsächlich zu ordentlichen Nebenprojekten entwickeln werden. Wenn jemand etwas dagegen hätte, müsste er einfach über diese Punkte in dem Post hier hinwegsehen.

Zunächst: Wenn die beiden directories tatsächlich zu ordentlichen Unterprojekten würden, dann hätten wir folgende Inhaltstypen:

  1. (1) Bibelübersetzungsseiten incl. Diskussion.
  2. (2) Kommentarseiten
  3. (3) Grammatik-Seiten
  4. (4) Lexikon-Seiten
  5. (5) Open-directory Bibliographie - Seiten
  6. (6) Open-directory Rezeptionsgeschichte - Seiten
  7. (7) Forum
  8. (8) Nutzerseiten
  9. (9) Hilfeseiten
  10. (10) Einführungsseiten. 

A: (1)-(6) scheinen mir anderen Kategorien zuzugehören als (7)-(10): (1)-(6) sind Inhaltsseiten, (7)-(10) Metaseiten. 

B: Bis auf (7) muss es für jede dieser Seiten eine Brückenseite geben, da die Zahl der Unter-Seiten zu groß wäre, als sie direkt erreichbar zu machen. 

C: Al diese Brückenseiten müssten direkt von der Startseite aus erreichbar sein, und von diesen Brückenseiten müsste direkt auf sämtliche Unterseiten Links gesetzt sein. 

D: Wir können das noch leicht reduzieren, indem wir (9) und (10); evtl auch (8) miteinander verknüpfen: Die Einführungsseite wird einfach so stark verlinkt, dass über sie zu weiteren Brückenseiten gelangt werden kann. Das wäre deshalb nicht unübersichtlich, weil eine Einführungsseite ohnehin einführen soll und deshalb (a) kurz und (b) umfassend sein müsste. Außerdem könnten wir von der Klickhierarchie dies so reduzieren, indem wir auf der Startseite "Übersetzung" einfach umbenennen in "Offene Bibel" o.Ä. und von dort dann direkt auf die anderen Inhaltsseiten verlinken würden. Das wäre auch jetzt schon treffender, da dies ja bereits jetzt schon der schnellste Weg ist, die anderen Inhalts-seiten-typen (Lexikon, Grammatik und Kommentar) zu erreichen. 

Noch übersichtlicher wäre es übrigens, wenn (a) hier dann ein ähnlicher Header wie auf der gesamten Offenen Bibel eingefügt würde - eine Art Unter-header. Und auf dem wären dann verlinkt die Brückenseiten zu (1) Übersetzung, (2) Kommentar, (3) Open directory Bibliographie, (4) Open directory Rezeptionsgeschichte, (5) Lexikon, (6) Grammatik, (7) Kleinere Projekte (wie "Bibelleseplan", "Namenslexikon" usw.)

Daraus ergibt sich für mich folgender Strukturvorschlag. ("Startseite" könnte übrigens auch rausgelassen werden, da man ja ohnehin über das Offene-Bibel-Logo auf die Startseite kommt)

Die einzelnen Seiten, die ich jetzt herausgefiltert habe, müssten einer dieser Kategorie zugeordnet werden und dann von dort verlinkt werden; außerdem eben so strukturiert, dass ein User sofort das findet, was er sucht, und zwar dort, wo er es sucht. Damit würde auch unsere Seitenzahl ein bisschen eingedampft, was widerum zur Übersichtlichkeit beitragen würde. Und noch mal reduzieren könnte man, wenn man z.B. "Übersetzung" und "Kapitelliste" miteinander verknüpfen würde; das selbe könnte man dann auch bei den nächsten drei Inhaltsseiten machen. Ich denke da an etwas wie das "Collapse-text"-Plugin, das ich schon mal im Forum vorgeschlagen habe. Einfach unter jedem Buch die Kapitel "collapsable" machen. 

Wenn dieser (oder ein ähnlicher) Strukturvorschlag euch sinnvoll erscheint, dann wäre der nächste Schritt, die vorhandenen Seiten neu zu strukturieren. Wenn ich hier eine positive Rückmeldung bekomme, würde ich mal anbieten, so etwas mal mit dem Punkt "Einführung und Überblick" und den Unterseiten zu versuchen. 

Ein Letztes noch: Bei uns ist das Lexikon gedoppelt (Lexkon und Wörterlisten), außerdem ist die "Grammatik" bisher nicht mehr als eine Kategorie. Ein weiterer Mini-vorschlag von mir wäre, das Lexikon zu vereinheitlichen und die Grammatik umzugestalten als eine einzige Seite. 

  Was meint ihr dazu?

Kommentare

Re: Ein erster Vorschlag zur Um-strukturierung.

Klingt schon sehr interessant. Ein paar Anfragen: 

 - Definiere "Startseite"!

 - Nutzerseiten sollten aus der Struktur standardmäßig m.E. herausfallen. Die brauchen weder Ordnung noch Struktur, denn sie sind das Reich des Nutzers. Abgesehen natürlich von persönlichen Fassungen (zählst du die auch darunter?), die der Nutzer dann aber selbst entsprechend einsortieren sollte.

 - Lexikon und Wörterlisten haben zwei verschiedene Zwecke. Das Lexikon ist kein Wörterbuch, sondern ein Bibellexikon. Da dürfen bibelwissenschaftlich relevante Artikel aller coleur rein, also auch theologische, hermeneutische oder solche zur Umwelt. Für mich ist die Themenvielfalt im WiBiLex da ein Vorbild. Die Wörterlisten sind zugegebenermaßen eine relativ alte, vielleicht veraltete Einrichtung. Für mich besteht ihr - durchaus hilfreicher - Zweck aber darin, überblicksartig besonders zu schwierigeren Wörtern einheitliche Übersetzungsvorschläge zu machen und auch prägnant zu begründen. Diese Form kann das Bibellexikon meines Erachtens nicht erfüllen. Vielleicht könnte man aber über eine Veränderung der Wörterlisten diskutieren.

 - Der Strukturvorschlag klingt für mich zumindest als Arbeitsvorgabe brauchbar. Ich würde mich freuen, wenn du, wie vorgeschlagen, mal eine Beispielseite für uns entwirfst (am besten im Wiki ;-) ). Wenn noch Änderungen notwendig werden oder wir einzelne Bereiche anders gewichten wollen, ist das in einem Wiki ja kein Problem.

 - Manchen Dingen, die du bemängelst, sind umfangreiche Diskussionen vorangegangen, namentlich der Bibliographie. Irgendwo im Wiki haben Olaf und ich uns darüber mal gezofft. Es gibt vielleicht auch andere Beispiele. Was ich sagen möchte: Viele Bereiche der Wiki-Struktur sind aufgrund eines erkämpften Konsenses so entstanden, wie sie sind. Entsprechend müsste man einzelne (!) Detailvorschläge vielleicht noch genauer und im Kontext vorangegangener Diskussionen besprechen. Aber das soll nicht heißen, dass Änderungen unerwünscht sind oder du eine riesengroße Rücksicht nehmen solltest - nur eine Anmerkung. :-)

Übrigens würde ich auch ein Portal/eine Übersichtsseite zu jeder Fassung vorschlagen, die nicht nur genaue Definitionen, sondern auch spezifische Arbeitsbeschreibungen, Verzeichnisse mit dem aktuellen Stand sowie Erklärungen zum Status enthalten. Dasselbe in Grün für jedes Unterprojekt. Aber diese Idee war ja auch in der (lesenswerten) Diskussion hier aufgekommen.

Schließlich würde ich vorschlagen, dass wir für die zentraleren Nebenprojekte - namentlich Lexikon, Kommentar und Grammatik - eine "Markenidentät" auszubilden versuchen. Das beinhaltet für mich neben der prominenteren Berücksichtigung in der Struktur auch eigene Namen, die aber einheitlich sind und klar in der Tradition des Hauptprojekts stehen: "Das Offene Bibellexikon", "Der Offene Bibelkommentar", "Die Offene Grammatik der biblischen Sprachen...", weitere Nebenprojekte könnte man bestimmt auch noch ähnlich berücksichtigen.

EDIT: Und noch einen, man möchte fast sagen, häretischen Vorschlag möchte ich machen. Sofern wir, wir von Wolfgang vorgeschlagen (und ich glaube, auch schon so verabschiedet), wirklich Kapitel-Kategorien einführen, wo wir z.B. für Jona 1 Übersetzung, Kommentar, persönliche Fassungen, Leichte Sprache sowie zukünftige Lexikonartikel etwa zu Seefahrt, Walen und Ninive in der Kategorie Jona 1 zusammenführen, dann können wir noch einen Schritt weiter gehen. Dann würde ich vorschlagen, dass wir Studienfassung und Lesefassung trennen und beide separat in dieser Kategorie verlinken. Wäre etwas Arbeit, aber nur konsequent. Außerdem würde es die Übersichtlichkeit jeder einzelnen Übersetzungsseite erhöhen.

Die Anschlussfrage wäre: Wie nennt man die neuen Seiten? Namensräume wären innerhalb der Kapitel-Kategorie übersichtlich und hilfreich, zudem logisch und einheitlich. Aber es würde die URL jeder Seite auch verkomplizieren. Eine Möglichkeit das zu lösen, wäre, dass man langfristig die Seite Jona 1 zu einer Art Spezialseite macht, auf der man die anderen Seiten der Kategorie schön präsentieren bzw. variabel anzeigen lassen kann. So könnte man die einfache URL bewahren und dann z.B. auch die Probleme mit den Adressen der Seiten in leichter Sprache vermeiden. Hoffentlich hab ich jetzt nicht eine ganz neue Büchse aufgemacht.

Re: Ein erster Vorschlag zur Um-strukturierung.

Bild des Benutzers Sebastian Walter

O.T.: Grad klingelts bei mir - steht ein Theologe aus dem Nachbarort vor der Tür, der mir das große Brockhaus-Bibellexikon, Rahners "Grundkurs des Glaubens", Lang´s "Jahwe. der biblische Gott. Ein Porträt", eine komplett unterstrichene Synopse und noch ein paar Bücher schenken will. Coole Sache :) - ich glaube, der JHWH-Artikel wird demnächst wachsen.

I.T.: Startseite = Startseite. Die finde ich eigentlich gut gelungen; alle Neuigkeiten sind hier auf einen Blick einzusehen. 

Zu persönlichen Fassungen habe ich ganz bewusst noch nichts gesagt. Das ist nämlich eine andere Idee, mit der ich schwanger gehe und die ich nebenbei auch auf der Diskussionsseite, auf die du verlinkt hast, erwähnt habe: Dass die persönlichen Fassungen so, wie sie jetzt sind (z.B. im Namensraum von Aaron), nicht lokalisiert sein dürften, scheint mir ganz eindeutig. Wenn du jetzt ohnehin vorschlägst, Studien- und Lesefassung zu trennen, könnte man einen Schritt weiterdenken - wäre es nicht z.B. realsierbar, solche alternative Fassungen wie etwa die Privatversionen auf der Kapitelseite selbst wählbar zu machen? z.B. in einem drop-down-Menü - Lesefassung, Studienfassung, Kommentarübersetzung, Offene Bibel in leichter Sprache, persönliche Fassung Aaron. Und wenn das dann möglich wäre, könnte man noch einen Schritt weitergehen und z.B. die alten Bibelversionen, die es noch nirgends digital gibt (Dietenberger, Eck usw.), als weitere Alternativfassungen hier hinein digitalisieren. Das ginge recht schnell - so ein Kapitel einzutippen dauerte 2 Minuten. Wenn jeder (wir hatten die letzten 30 Tage 6 aktive Nutzer) pro Tag 10 Minuten tippen würde, wären das 5x6=30 Kapitel pro Tag. Und wenn wir die erst mal in angenehm lesbarer Weise hier hineindigitalisiert hätten, könnten wir irgendwann Traffic-mäßig gleichziehen mit Bibleserver & Co. 

Wenn Lexikon und Wörterliste so gedacht sind, ist zu bedenken: In dem Fall hätten wir gar kein wirkliches Lexikon, was neben Grammatik natürlich das sinnvollste Nebenprojekt wäre. Es sei denn, die Wörterlisten wären als solche gedacht. Dann sollte aber die subjektive Komponente hier ein bisschen weniger betont werden; außerdem sollte "Wörterliste" dann umbenannt werden nach "Wörterbuch" und "Lexikon" zu "Bibellexikon". 

Bei den Kategorien war der letzte Stand der Dinge glaube ich der, dass das nicht realisierbar wäre, weil wir allein für die Psalmen dann 150 neue Kategorien dazu bekämen - irre ich mich da? Abgesehen davon: Sicher ist das eine schöne Idee; aber wie gesagt, ich bin skeptisch, wie benutzerfreundlich es wäre, die Navigation um solche Kategorie-seiten herumzubauen. Außerdem spricht folgendes dagegen: Wenn wir tatsächlich die Kapitelstruktur der Bibel zu unserer Gliederungssystematik machen würden, hätten wir zwei Möglichkeiten: (1) das hierarchisch zu machen - wie du das vorschlägst; alles in eine Kategorie rein und das ist dann das Chef-kapitel. Oder (2), so wie ich vorschlage: Hierarchie hier wegzulassen und die Seiten einfach nebeneinander zu bauen; und zwar so, dass man von einer Seite auf die anderen Seiten der selben strukturellen Ebene gelangen könnte (durch Drop-down z.B., oder durch diesen Unter-header). (2) hat meiner Meinung nach im Gegensatz zu (1) für sich, dass der User so direkt auf einer Inhaltsseite wäre und nichtsdestotrotz genau so schnell auf die anderen Seiten gelangen würde, und wir schieben nicht noch eine Gliederungsebene zwischen Startseite und einzelne Seiten; außerdem müssten so weniger Seiten extra angelegt werden. Dagegen spricht, dass dein Vorschlag jetzt schon realisierbar wäre, für (2) dagegen die Seite nachgerüstet werden müsste, wenn ich das richtig sehe.

An die Beispielseite mache ich mich demnächst mal; gerade muss ich erst mein ein Referat machen und von der Arbeit was programmieren.

Re: Ein erster Vorschlag zur Um-strukturierung.

Also ich glaube (und weiß), wir alle (auch Olaf und Wolfgang) 

haben uns schon irgendwann einmal Gedanken gemacht, wie wir die Kapitelseiten gestalten würden, wenn wir dabei freie Hand und dazu alle Möglichkeiten hätten. Ein Dropdown-Menü zur Auswahl weiterer Fassungen wäre eine Möglichkeit, aber bestimmt keine einfache. Die Fassungen müssten dann nämlich alle auf derselben Wikiseite stehen oder zumindest irgendwie damit verknüpft werden. Und für solche Sachen braucht man eine Datenbank, sagt Olaf. Und das ist relativ schwer zu realisieren mit unseren Möglichkeiten.

Ich finde deinen Vorschlag ja gut, wie du dir die Struktur mit Portalseiten etc. vorstellst. Daneben hat aber auch Wolfgangs Kategorien-Vorschlag etwas. Die beiden könnte man ja kombinieren und so alle Stärken gleichzeitig ausspielen.

Denk dir, man könnte, wenn man die entsprechende Kategorie schon hat, von einer Haupt-Kapitelseite viel einfacher automatisiert zumindest Links auf alle anderen Angebote setzen, die in dieser Kategorie vorhanden sind. Ich glaube, auch Wolfgang möchte nicht, dass das die einzige Form der Navigation bliebe.

Ich hatte den Gedanken auch schon, ob man nicht zusätzliches gemeinfreies Material anbieten könnte. Und zumindest die Infrastruktur rückt in greifbare Nähe, wenn wir beginnen, alle Fassungen gleich zu behandeln und dem Nutzer auf der Hauptkapitelseite die Wahl anzubieten (ja, das ist noch utopisch, aber man kann ja darüber reden). Aber in diesem hypothetischen Fall ist es vermutlich einfacher, mit schon digitalisierten Texten und Skripten zu arbeiten, als von Hand zu tippen. Zur Not wäre es sogar einfacher, die Texte erst zu digitalisieren (also Scannen und OCR, wenn sie uns denn so wichtig sind), als von Hand zu tippen. :-)

Natürlich haben wir gerade kein Lexikon. :-) Ich sehe auch ehrlich gesagt nicht den Bedarf. Aber auch diese Anekdote zeigt auf, dass wir Zweck und Bezeichnung unserer Nebenprojekte klarmachen müssen. Die Vokabellisten waren allerdings erst gar nicht so umfangreich geplant. Vielleicht kann man die tatsächlich irgendwann zu einem Wörterbuch ausbauen (und das würde ich dann auch "Wörterbuch" nennen, damit es keine Unklarheiten mit dem dann so benannten "Bibellexikon" gibt ;-) ).

Re: Ein erster Vorschlag zur Um-strukturierung.

Bild des Benutzers Sebastian Walter

Wäre das so schwer zu realisieren mit Datenbanken? Ich bin kein Informatiker, aber eine SQL-basierte Datenbank zu programmieren ist nicht sonderlich schwer, einen Server haben wir und es gibt genügend kostenlose Datenbanken. Das größte Problem wäre wahrscheinlich eher, wie das Wiki mit der Datenbank verknüpft wird. Aber da bin ich nicht kompetent genug.

Andererseits, wenn es tatsächlich mal viele Fassungen geben sollte - dann wären Datenbanken der einzige Weg, glaube ich, über den sich Parallelansichten etc. realisieren ließen. 

===

Naja - "Bedarf". Besteht "Bedarf" nach einer Grammatik? Trotzdem haben wir eine. Die Welt käme wohl ohne Offene Grammatik aus - aber wir schenken sie ihr halt trotzdem. :)

Re: Ein erster Vorschlag zur Um-strukturierung.

Bild des Benutzers Sebastian Walter

 Für die Inhaltsseiten habe ich einmal einen Versuch gemacht und zwei Seiten angelegt. Was haltet ihr davon? Wenn nichts, dann könnt ihr das auch gern wieder löschen; war nur ein erster Ansatz :)

Offene Sekundärliteratur

Offene Bibelrezeption

Re: Ein erster Vorschlag zur Um-strukturierung.

Sehr coole Sache! Ich sehe, du hast viel Mühe hineingesteckt. Ich mag den Aufbau, und ich mag auch grundsätzlich dein Konzept. Es wirkt wirklich so, als könnte man damit endlich Übersicht schaffen! :-)

Abgesehen davon sind mir zwei Dinge aufgefallen: 

 - Wir bekommen Abgrenzungsprobleme zwischen Sekundärliteratur und Bibliographie. Die Bibliographie sollte so angelegt sein, dass sie nur die Werke enthält, die auch verwendet wurden - aber dafür alle, nicht nur die frei verfügbaren. Die Sekundärliteraturliste macht da sehr viel doppelt, listet aber nur frei Verfügbares. Da sollten wir uns noch eine Lösung überlegen. Gerade zu diesem Thema würde mich Olafs Meinung interessieren, der damals viel Zeit investiert hat, um mich von diesem Konzept zu überzeugen.

 - Ich weiß nicht, ob du dir im Klaren darüber bist, wie viel freies Material es wirklich gibt. (Ich glaube, du müsstest eine Vorstellung haben, denn du hast ja schon sehr viel gefunden. :-) ) Wenn du allein mal auf http://www.biblicalstudies.co.uk oder http://faculty.gordon.edu/hu/bi/Ted_Hildebrandt/ gehst, ist da deutlich mehr, als eine oder drei einzelne Personen in einem Jahr in dieser Liste erfassen könnten. Dazu kommen vielleicht 20-30 Open-Access-Journale und ein Vielfaches an anderen Quellen (z.B. Seiten, wo Autoren ihre Aufsätze zum Download anbieten, oder Datenbanken mit Dissertationen). Wie stellst du dir das vor? (denn ich schätze mal, du stellst dir sicher was vor :-) ) Ich frage mich, ob es nicht sinnvoller wäre, sich diese Kleinstarbeit zu ersparen (auch da wir immer noch kein einheitliches bibliographisches System haben! Oder haben Olaf und ich das vor einigen Monaten doch fertig gestellt? Ich muss mal schauen.) und stattdessen nur die Links anzugeben? Auf jeden Fall müssen wir uns überlegen, was wir in dieser Hinsicht tun können - nicht um tolle Arbeit abzuwürgen, sondern einfach zu zu verhindern, dass wir ganz viel Sand in den Wind werfen.

Von mir aus also insgesamt ein "Tolle Arbeit, weiter so! Ich bin begeistert!" :-)

P.S.: Den Bedarf an einer Grammatik sahen wir damals tatsächlich - nicht weil wir eine weitere brauchten, sondern damit wir in Fußnoten und Kommentar einfach darauf verlinken können. Dieser Bedarf besteht weiterhin - bei einem Wörterbuch allerdings nicht oder in geringerem Maß. Prinzipiell soll uns aber natürlich nichts davon abhalten. :-)

Re: Ein erster Vorschlag zur Um-strukturierung.

Bild des Benutzers Sebastian Walter

Das freut mich, wenns dir gefällt :) - ich hör jetzt für heute auch erst mal auf mit Auffüllen.

zu deinen beiden Anmerkungen:

(1) Ich weiß nicht, ob uns das wirklich stören muss, wenn es zu Doppelungen in Sekundärliteratur und Bibliographie kommt. Das sind zwei Seiten, die aus unterschiedlichen Intentionen entstanden sind. Wieso siehst du da ein Problem?

Die Seite Bibliographie war für mich immer völlig sinnlos - aber jetzt habe ich auf der Diskussionsseite Olafs Verweis auf die Druckausgabe entdeckt. Da hat er wohl recht. Aber was machen wir dann z.B. mit Literatur, die nur in Kommentaren zitiert wurden, nicht in der Studienübersetzung? D.h., wir bräuchten ohnehin auf jeden Fall mindestens zwei Bibliographien mit Doppelung; sonst würden wir dem Buchausgaben-literaturverzeichnis einiges an Literatur unterjubeln, die für die Übersetzung selbst keine Rolle gespielt hat.

(2) Oh doch, ich bin mir im Klaren darüber, wie viel es da gibt. :)

Ich habe mir da kein System überlegt; es ist aber eigentlich auch kein Problem. Unter dem Sekundärliteratur-portal habe ich ohnehin eine Linkliste angefügt, da könnten wir einfach die Links zu den Open-Access-Journalen etc. anfügen. Und dann einfach nach und nach durch die Sachen arbeiten und auf der Diskussionsseite festhalten, welche Ausgaben der Journale schon abgegrast wurden oder Ähnliches. Dass das hier für drei Menschen ein Lebenswerk wäre, ist klar. Aber stell dir mal vor, das wäre irgendwann so voll wie die Seite von Hildebrandt (die ich noch nicht kannte, Superlink! Danke): Wir sind in der googlesuche sowieso schon wahnsinnig weit oben; wir könnten in dem Fall dann eine der ersten Anlaufstellen für Literaturrecherche werden. Und da wir hier nach dem Wikiprinzip arbeiten, wäre es dann kein Problem für jemanden, der etwas als open access veröffentlicht, sein Werk hier einfach dazuzuschreiben - was er machen würde, wenn er Interesse daran hätte, dass sein Werk gelesen wird und das hier wirklich eine solche erste Anlaufstelle würde.

Man muss aber gar nicht so utopisch denken. Ich glaube nicht, dass irgendjemand bezweifelt, dass die Mitgliederzahl hier stetig wachsen wird. Und wenn jeder pro Woche 1, 2 Sachen hier einträgt, dann würde das trotzdem nach und nach wachsen. ALLE Literatur zu erfassen, werden wir ohnehin nicht schaffen.

N.B.: Hast du dich bei dem Biblical Studies mit dem Link vertan? Ich finde da nur 6 Artikel, die nicht mal zugänglich sind - bin ich zu dumm?

(3) Wäre ein richtiges bibliographisches System hier notwendig? Es wird ja ohnehin direkt auf die Ressource verlinkt, aber wir zitieren nicht daraus. Es würde also doch reichen, wenn nur so viel angegeben wird, dass man die Ressource eindeutig identifizieren kann und eine grobe Vorstellung davon bekommen kann, worum es in ihr geht. Eine vollständige bibliographische Angabe würde die Seiten ohnehin nur unübersichtlicher machen. Deswegen habe ich das jetzt für den Anfang ganz intuitiv mal so gemacht, dass ich (1) Autor (aus Respekt vor den Verfassern), (2) das Publikationsdatum als Indiz für den wissenschaftlichen Stand (und die Lesbarkeit) und (3) den Titel angegeben habe. Schön wären evt. noch die Seitenzahlen - aber das würde nicht funktionieren bei z.B. Aufsätzen von ThLZ (heißt sie so?), die einfach als Fließtext angezeigt werden. Deswegen habe ich sie weggelassen. Findest du, man müsste das noch verkomplettieren?

P.S.: Wenn du mal Zeit und Lust hast - könntest du uns dann auf der Sekundärliteraturseite evt. mal teilhaben lassen an deiner Open-Access-journal-Sammlung? Dann muss ich danach nicht auch noch recherchieren.

Re: Ein erster Vorschlag zur Um-strukturierung.

Coole Sache! Ja, ich werde bei Gelegenheit definitiv mal Teile meiner Linksammlung einspeisen. Hatte das schon ewig vor und freue mich richtig, dass du jetzt einfach mal die Infrastruktu geschaffen hast. :-) Drei wichtige Seiten (abgesehen von den genannten) möchte ich gleich ins Spiel bringen:

 - GlobeTheoLib ist ein Angebot des ÖRK. Die (sonst kostenpflichtigen) Journale stehen nach kostenloser Anmeldung zur Verfügung. Sind ein paar gute Angebote dabei. 

 - Eine bis 2005 wohl vollständige Liste theologischer Open-Access-Journale hat David Instone-Brewer zusammengestellt. Einiges ist veraltet, einige neue sind noch nicht enthalten. Ich glaube, ich hab die Liste für meine Linksammlung vor einigen Monaten mal durchgearbeitet.

 - Der absolute Killer ist die Nationallizenz - ein staatliches Angebot für jeden Einwohner Deutschlands, soweit er nicht sowieso über eine Uni (z.B. als eingeschriebener Student oder Mitarbeiter) Online-Zugang dazu hat. Die Anmeldung ist kostenlos, man erhält dadurch Zugang zu ca. 95% der kostenpflichtigen theologischen Journale. Aber dazu werde ich mal eine kurze Anleitung schreiben müssen, v.a. auch mit Filterung des Angebots auf theologisch Relevantes.

Tatsächlich hatte ich mich vertan: http://www.biblicalstudies.org.uk/articles.php ist der richtige Link. Der Betreiber digitalisiert systematisch ganze Journalreihen (natürlich nur mit Erlaubnis) und teils auch Bücher und hat schon eine Riesensammlung, die zur freien Verfügung steht.

 

Re: Ein erster Vorschlag zur Um-strukturierung.

Bild des Benutzers Sebastian Walter

 Uff. Deine Instone-Brewer-Liste ist der Hammer. Geilo :D

edit: Der Rest des Kommentars ist gelöscht; eine aktualisierte Version ist auf meinem neuen Blogeintrag zu finden.

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