Vier Dinge, die Open-Source-Projekte beim Umgang mit der Presse beachten sollten
Verfasst von Ben am 3. November 2009 - 22:28
ist ein Blogeintrag der Journalistin Esther Schindler, den ich vor einiger Zeit im Netz gefunden habe. Sie berichtet kurz von ihren Erfahrungen mit FOSS-Projekten und geht dann auf vier Punkte ein, die sowohl Journalisten, als auch Open-Source-Projekten das Leben leichter machen können. Ich möchte hier kurz zusammenfassen. Immerhin ist die Offene Bibel ein Open-Source-Projekt (wenn auch keine Software) und hat ein Interesse am Umgang mit der Presse. Und vielleicht helfen uns die Erkenntnisse ja, unser Auftreten noch zu optimieren, obwohl vermutlich nicht alle Punkte auf uns anwendbar sein werden.
1. Pressematerial bereitstellen. Unter anderem empfiehlt sie eine Presse-Seite mit Informationen zum Projekt, dessen Status und einem Ansprechpartner. Eine professionelle Presseseite enthält dann auch noch Screenshots, Pressemitteilungen und ein Register früherer Erwähnungen des Projekts in der Presse.
2. Im Dialog mit Journalisten eine für sie verständliche Sprache sprechen. Sie zitiert: "Wir haben nicht den Kontext, um sofort zu verstehen, was ihr genau macht. Also erklärt es uns!"
Projekte sollten sich weiterhin nicht auf die Open-Source-Presse beschränken, sondern versuchen, möglichst in der Fachpresse aller relevanten Themenbereiche Erwähnung zu finden. Bei der Offenen Bibel wären das vielleicht Medien, die die Themen Theologie, Kirche, Linguistik, (Theologie-)Studium, sowie christliche Software abdecken. Dabei hilft es immer, freundlich und zuvorkommend zu sein - für ein christliches Projekt wie dieses gilt das natürlich um so mehr.
3. Versucht, euch in den Standpunkt des Journalisten hineinzuversetzen. Journalisten haben Deadlines. Wenn keine erwähnt wird, ist es in Ordnung, danach zu fragen. Genauso geht es in Ordnung, sich nach der Art des geplanten Artikels zu erkundigen.
4. Behandelt Journalisten mit Respekt. Das sollte ihrer Meinung nach auch in den Community-Richtlinien stehen. Und wenn ein Journalist um Informationen bittet, verweist ihn nicht auf eine FAQ, sondern beantwortet alle Fragen, die gestellt werden.
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