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Amos
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Version vom 15:20, 9. Mär. 2010
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Amos 3
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1 Hört dieses Wort das gesagt hat JHWH über Euch Söhne Israels über das ganze Geschlecht (die ganzen Stämme) das ich aus Ägypten herausgeführt habe <folgendermaßen>:
2 Nur euer gedachte ich von allen Geschlechtern der Erde, deswegen suche ich heim an euch alle eure Sünden.
3 Gehen zwei zusammen, ohne dass sie zusammengekommen sind?
4 Brüllt der Löwe im Gestrüpp, und hat keine Beute? Gibt ein junger Löwe seine Stimme (Laut) von seinem Lager außer er hat [etwas] gefangen?
6 Fällt ein Vogel in die Falle am Boden, ohne dass ein Stellholz nach (zu) ihm [geworfen wurde]? Geschieht etwa ein Unglück (Schlechtes/Böses) in der Stadt und JHWH hat es nicht gemacht?
7 Denn nicht macht der Herr JHWH ein Wort, außer wenn er offenbart sein Geheimnis seinen Knechten den Propheten.
8 Der Löwe brüllt, wer fürchtet ihn nicht? Der Herr JHWH spricht, wer weissagt nicht?
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10 Und nicht verstehen sie zu tun das Rechte, Spruch JHWHs, die Aufhäufenden (sie, die anhäuften) von Gewalt und Bedrückung.
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12 So spricht JHWH:
Wie errettet der Hirte aus dem Maul des Löwen zwei Unterschenkel und Ohrzipfel so werden errettet die Söhne Israels die sitzen in Samaria in der Ecke des Lagers und ...
13 hört und bezeugt dem Haus Jekobs, Spruch des Herrn JHWH, Gott Zebaoth
14 Denn (Führwahr) am Tag suche ich Heim die Sünden Israels an ihm und ich suche Heim auf den Altären Beth-Els und es werden zerbrechen die Hörner des Altars und zu Boden (auf die Erde) fallen.
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Kategorien: Offene Bibel
Galater
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Version vom 06:00, 9. Mär. 2010
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Kategorien: Offene Bibel
Galater 1
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Version vom 18:39, 6. Mär. 2010
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+1 Paulus, ein Apostel nicht von Menschen her auch nicht durch einen Menschen, sondern durch Jesus Christus und [durch] Gott Vater, der ihn auferweckt hat von (aus) den Toten,
+2 und alle Brüder mit mir<ref>D.h. „die bei mir sind“.</ref> den Gemeinden von Galatien:
+3 Gnade euch und Frieden von Gott, unserem Vater, und [dem] Herrn Jesus Christus {her},
+4 der sich selbst wegen (um … willen) unserer Sünden gegeben hat, damit (dass) er uns brefreie (heruasreißen, für sich auswählen) aus der gegenwärtigen schlechten Welt (Leben) nach (gemäß) dem Willen (Wohlgefallen) Gottes und unseres Vaters,
+5 dem [sei] Ehre (Herrlichkeit) von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
+6 Ich staune (verwundert sein), dass ihr so (derart) schnell abgefallen seid (abwenden) von dem, der euch in der Gnade Christi berufen hat, zu einem anderen Evangelium,
+7 [obwohl] es kein anderes gibt (nicht anders ist), wenn nicht (außer) irgendwelche es sind, die euch verwirren und wollen umkehren (zunichte machen) das Evangelium Christi.
+8 Aber auch, wenn wir oder ein Engel (Bote) im Himmel euch<ref>Umstrittene Lesart.</ref> ein Evangelium verkünden würden anstatt des Evangeliums [das] wir euch verkündet haben, dem sei das Anathema!
+9 Wie wir vorhergesagt (früher gesagt haben) haben, sage ich jetzt auch wieder: wenn jemand euch ein Evangelium verkündigt anstatt dem ihr empfangen habt (bekommen, erhalten), dem sei das Anathema!
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Nutzungsbedingungen
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Version vom 16:25, 4. Mär. 2010
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← Nächstältere Version Version vom 16:21, 4. Mär. 2010 Zeile 126: Zeile 126: ==Nutzungsvertrag== ==Nutzungsvertrag== Hier klingt 2. möglicherweise missverständlich. Wenn jemand, der den Bedingungen nicht zustimmt, die "Offene Bibel" nicht mehr nutzen darf - heißt das dann etwa auch, dass ihm die Verwendung/das Lesen der Bibelübersetzung nicht mehr gestattet ist? --[[Benutzer:Ben|Ben]] 20:34, 3. Mär. 2010 (UTC) Hier klingt 2. möglicherweise missverständlich. Wenn jemand, der den Bedingungen nicht zustimmt, die "Offene Bibel" nicht mehr nutzen darf - heißt das dann etwa auch, dass ihm die Verwendung/das Lesen der Bibelübersetzung nicht mehr gestattet ist? --[[Benutzer:Ben|Ben]] 20:34, 3. Mär. 2010 (UTC) + +Gut, nennen wir das Kind Nutzungsbedingungen statt Nutzungsvertrag. Es geht nur um die Nutzung der Internetseite, natürlich nicht um die Nutzung der Inhalte. Der Titel stand in der Vorlage so drin. --[[Benutzer:Wolfgang Loest|Wolfgang Loest]] 16:21, 4. Mär. 2010 (UTC)
Kategorien: Offene Bibel
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Version vom 20:34, 3. Mär. 2010
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12. IN NO EVENT UNLESS REQUIRED BY APPLICABLE LAW OR AGREED TO IN WRITING WILL ANY COPYRIGHT HOLDER, OR ANY OTHER PARTY WHO MAY MODIFY AND/OR REDISTRIBUTE THE PROGRAM AS PERMITTED ABOVE, BE LIABLE TO YOU FOR DAMAGES, INCLUDING ANY GENERAL, SPECIAL, INCIDENTAL OR CONSEQUENTIAL DAMAGES ARISING OUT OF THE USE OR INABILITY TO USE THE PROGRAM (INCLUDING BUT NOT LIMITED TO LOSS OF DATA OR DATA BEING RENDERED INACCURATE OR LOSSES SUSTAINED BY YOU OR THIRD PARTIES OR A FAILURE OF THE PROGRAM TO OPERATE WITH ANY OTHER PROGRAMS), EVEN IF SUCH HOLDER OR OTHER PARTY HAS BEEN ADVISED OF THE POSSIBILITY OF SUCH DAMAGES. END OF TERMS AND CONDITIONS 12. IN NO EVENT UNLESS REQUIRED BY APPLICABLE LAW OR AGREED TO IN WRITING WILL ANY COPYRIGHT HOLDER, OR ANY OTHER PARTY WHO MAY MODIFY AND/OR REDISTRIBUTE THE PROGRAM AS PERMITTED ABOVE, BE LIABLE TO YOU FOR DAMAGES, INCLUDING ANY GENERAL, SPECIAL, INCIDENTAL OR CONSEQUENTIAL DAMAGES ARISING OUT OF THE USE OR INABILITY TO USE THE PROGRAM (INCLUDING BUT NOT LIMITED TO LOSS OF DATA OR DATA BEING RENDERED INACCURATE OR LOSSES SUSTAINED BY YOU OR THIRD PARTIES OR A FAILURE OF THE PROGRAM TO OPERATE WITH ANY OTHER PROGRAMS), EVEN IF SUCH HOLDER OR OTHER PARTY HAS BEEN ADVISED OF THE POSSIBILITY OF SUCH DAMAGES. END OF TERMS AND CONDITIONS
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+
+==Nutzungsvertrag==
+Hier klingt 2. möglicherweise missverständlich. Wenn jemand, der den Bedingungen nicht zustimmt, die "Offene Bibel" nicht mehr nutzen darf - heißt das dann etwa auch, dass ihm die Verwendung/das Lesen der Bibelübersetzung nicht mehr gestattet ist? --[[Benutzer:Ben|Ben]] 20:34, 3. Mär. 2010 (UTC)
Kategorien: Offene Bibel
Nutzungsbedingungen
Weitere Regeln / Hausordnung:
← Nächstältere Version Version vom 20:21, 3. Mär. 2010 (Der Versionsvergleich bezieht 4 dazwischenliegende Versionen mit ein.)Zeile 1: Zeile 1: ==Nutzungsvertrag== ==Nutzungsvertrag== -#Mit dem Zugriff auf „offene-bibel.de“ inklusive aller Unterbereiche und Subdomains (im Folgenden „Offene Bibel“) schließt du einen Nutzungsvertrag mit dem Betreiber der Offene Bibel ab (im Folgenden „Betreiber“) und erklärst dich mit den nachfolgenden Regelungen einverstanden.+#Mit dem Zugriff auf „offene-bibel.de“ inklusive aller Unterbereiche und Subdomains (im Folgenden „Offene Bibel“) schließt du einen Nutzungsvertrag mit dem Betreiber der Offenen Bibel ab (im Folgenden „Betreiber“) und erklärst dich mit den nachfolgenden Regelungen einverstanden. #Wenn du mit diesen Regelungen nicht einverstanden bist, so darfst du die Offene Bibel nicht weiter nutzen. 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Abweichende Lizenzen eingestellter Texte oder Medien,Bilder, Dateien,... müssen vermerkt werden.+#Mit dem Erstellen eines Beitrags (Forenbeitrag, Blogeintrag, Newsbeitrag, Kommentar, Wikieintrag, ...) akzeptierst Du, dass Du deinen Beitrag damit automatisch unter die [[Die_Offene_Bibel:Urheberrecht|CC-by-sa 3.0]] stellst. Abweichende Lizenzen eingestellter Texte oder Medien, Bilder, Dateien,... müssen vermerkt werden. #Diese Lizenz für Deinen Beitrag bleibt unabhängig von der Weiternutzung der Offenen Bibel bestehen. #Diese Lizenz für Deinen Beitrag bleibt unabhängig von der Weiternutzung der Offenen Bibel bestehen. - ==Pflichten des Nutzers== ==Pflichten des Nutzers== Zeile 14: Zeile 12: #Du nimmst zur Kenntnis, dass der Betreiber keine Verantwortung für die Inhalte von Beiträgen übernimmt, die er nicht selbst erstellt hat oder die er nicht zur Kenntnis genommen hat. Du gestattest dem Betreiber, dein Benutzerkonto, Beiträge und Funktionen jederzeit zu löschen oder zu sperren. #Du nimmst zur Kenntnis, dass der Betreiber keine Verantwortung für die Inhalte von Beiträgen übernimmt, die er nicht selbst erstellt hat oder die er nicht zur Kenntnis genommen hat. Du gestattest dem Betreiber, dein Benutzerkonto, Beiträge und Funktionen jederzeit zu löschen oder zu sperren. #Du gestattest dem Betreiber darüber hinaus, deine Beiträge abzuändern, sofern sie gegen o. g. Regeln verstoßen oder geeignet sind, dem Betreiber oder einem Dritten Schaden zuzufügen. #Du gestattest dem Betreiber darüber hinaus, deine Beiträge abzuändern, sofern sie gegen o. g. 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Achte bei Deinen Beiträgen auf einen angemessenen Ton, beleidige niemanden. #Die Offene Bibel für Werbezwecke zu benutzen ist untersagt (Ausnahmen sind ''nach Rücksprache mit dem Betreiber'' möglich). #Die Offene Bibel für Werbezwecke zu benutzen ist untersagt (Ausnahmen sind ''nach Rücksprache mit dem Betreiber'' möglich). -#Der Betreiber behält sich vor bei Verstößen gegen diese Regeln und den Nutzungsvertrag Benutzer zeitweise oder ganz zu sperren.+#Der Betreiber behält sich vor, bei Verstößen gegen diese Regeln und den Nutzungsvertrag Benutzer zeitweise oder ganz zu sperren. -#Der Betreiber behält sich das Recht vor ohne Rücksprache Beiträge zu verändern oder zu löschen, falls sie den Regeln wiedersprechen, oder den Portalfrieden gfährden.+#Der Betreiber behält sich das Recht vor, ohne Rücksprache Beiträge zu verändern oder zu löschen, falls sie den Regeln widersprechen oder den Portalfrieden gefährden.
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Exodus 3
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Version vom 19:37, 27. Feb. 2010
(Der Versionsvergleich bezieht 1 dazwischenliegende Version mit ein.)Zeile 43:
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14 Und Gott sprach zu Mose: Ich bin, der ich bin.<ref>Die Praeformativkonjugation ("Imperfekt") kann auch futurisch übersetzt werden: "Ich werde sein, der ich sein werde." Außerdem hat die PK auch modalen Charakter, sodass ohne weiteres eine Verbalgruppe mit einem Modalverb gebildet werden kann: z.B. Ich kann sein, der ich sein kann. Ohne einen temporal-deiktischen Aspekt ist darüber hinaus auch eine Zeitstufe der Vergangenheit möglich: Bsp. Ich war, der ich war; Ich war, der ich bin; etc.</ref> Und er sprach: So sollst du zu den Söhnen Israels (Israeliten) sprechen: "Ich bin" hat mich zu euch gesandt. 14 Und Gott sprach zu Mose: Ich bin, der ich bin.<ref>Die Praeformativkonjugation ("Imperfekt") kann auch futurisch übersetzt werden: "Ich werde sein, der ich sein werde." Außerdem hat die PK auch modalen Charakter, sodass ohne weiteres eine Verbalgruppe mit einem Modalverb gebildet werden kann: z.B. Ich kann sein, der ich sein kann. Ohne einen temporal-deiktischen Aspekt ist darüber hinaus auch eine Zeitstufe der Vergangenheit möglich: Bsp. Ich war, der ich war; Ich war, der ich bin; etc.</ref> Und er sprach: So sollst du zu den Söhnen Israels (Israeliten) sprechen: "Ich bin" hat mich zu euch gesandt.
15 Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Söhnen Israels (Israeliten) sprechen: JHWH, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt - dies [ist] mein Name für immer (auf ewig) und dies [ist] mein Name<ref>Im Hebräischen steht hier nicht Name (שּׁמ), sondern sechär, was als Name gedeutet werden kann. Es kann auch mit "Gedenken" oder "Erinnerung" übersetzt werden.</ref> von Generation (Geschlecht) zu Generation. 15 Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Söhnen Israels (Israeliten) sprechen: JHWH, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt - dies [ist] mein Name für immer (auf ewig) und dies [ist] mein Name<ref>Im Hebräischen steht hier nicht Name (שּׁמ), sondern sechär, was als Name gedeutet werden kann. Es kann auch mit "Gedenken" oder "Erinnerung" übersetzt werden.</ref> von Generation (Geschlecht) zu Generation.
- +16 Geh! Und du wirst versammeln<ref>Hier steht eine AKwaw-From in der direkten Rede macht sie aussagen über die sichere Zukunft. Nach einem Imperativ ist sie als bindender Direktiv zu verstehen.</ref> die Ältesten Israels. Und du wirst zu ihnen sagen<ref>ebd.</ref>: JHWH der Gott eurer Väter ist mir erschienen/ zeigte sich mir <ref>nifal von ראה /passiv zu sehen übersetzen)</ref> der Gott Abrahams, Isaaks und Jacobs <ref>die LXX bezeugt der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Abrahams</ref> und hat gesagt: Ich habe nach euch Ausschau gehalten <ref>figura etymologica</ref> und dem was euch angetan wurde in Ägypten.
-16+17 Da dache ich<ref>Der textus graecus originalis bezeugt hier die 3.Sg: Da dachte/ sagte er</ref>: Ich will/ werde euch heraufführen aus dem Ägyptenelend in das Land der Kanaaniter und der Hethiter und der Amoriter und der Perisiter und der Hethither und der Jebusiter in ein Land überfließend von Milch und Honig.
-17+18 Und wenn sie auf deine Stimme hören, wirst du und auch die Ältesten Israels zum Ägyptenkönig gehen <ref>AKwaw s.o.</ref> und ihr werdet <ref>ebd.; die LXX bezeugt hier die 2.Sg. mas. </ref> zu ihm sagen: JHWH der Gott der Hebräer traf sich mit uns und jetzt wollen wir doch einen Weg gehen (gemeint ist: unseres Weges ziehen) drei Tage in die Wüste. Und wir wollen JHWH unserem Gott ein Opfer darbringen.
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Römer 5
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Version vom 15:02, 26. Feb. 2010
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{{Studienfassung}} {{Studienfassung}}
1 Als aufgrund von Glauben gerecht Gesprochene<ref>Adverbiales Ptz. Aor. Pass., hier substantivisch interpretiert. Alternativ kausal/temporal (NSS), dann: "weil/seit wir ... gerecht gesprochen wurden"</ref> nun haben wir Frieden mit<ref>cf. NSS.</ref> Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, 1 Als aufgrund von Glauben gerecht Gesprochene<ref>Adverbiales Ptz. Aor. Pass., hier substantivisch interpretiert. Alternativ kausal/temporal (NSS), dann: "weil/seit wir ... gerecht gesprochen wurden"</ref> nun haben wir Frieden mit<ref>cf. NSS.</ref> Gott durch unseren Herrn Jesus Christus,
-2 durch den wir auch den Zugang zu dieser Gnade erlangt haben aufgrund des Glaubens<ref>Wörtlich "dem Glauben". Dat. causae. Die Lesart τῇ πίστει (im/durch den Glauben) lassen die <i>codices</i> B, D, F, G u.a. weg, weshalb diese Lesart textkritisch als unsicher bezeichnet werden kann.</ref>, in der wir stehen (uns befinden) und uns rühmen wegen [der] Hoffnung [auf] die Herrlichkeit<ref>Wörtlich "der Herrlichkeit"; Gen. obiectivus</ref> Gottes<ref>Gen. auctoris: Also der Herrlichkeit, die von Gott kommt.</ref>.+2 durch den wir auch den Zugang zu dieser Gnade erlangt haben [aufgrund] des Glaubens<ref>Wörtlich "dem Glauben". Dat. causae. Die Lesart τῇ πίστει (im/durch den Glauben) lassen die <i>Codices</i> B, D, F, G u.a. weg, weshalb diese Lesart textkritisch als unsicher bezeichnet werden kann.</ref>, in der wir stehen (uns befinden) und uns rühmen wegen [der] Hoffnung [auf] die Herrlichkeit<ref>Wörtlich "der Herrlichkeit"; Gen. obiectivus</ref> Gottes<ref>Gen. auctoris: Also der Herrlichkeit, die von Gott kommt.</ref>.
-3 Aber nicht allein [deswegen], sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen (Elend), wissend<ref>Ptc. coni. Kausal Auflösung möglich. Dann "weil ihr wisst"</ref>, dass die Bedrängnis (das Elend) Geduld (Ausdauer) bewirkt (erzeugt, hervorbringt),+3 Aber nicht allein [deswegen], sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen (Elend), wissend<ref>Ptc. coni. Kausal Auflösung möglich. Dann "weil wir wissen"</ref>, dass die Bedrängnis (das Elend) Geduld (Ausdauer) bewirkt (erzeugt, hervorbringt),
4 die Geduld (Ausdauer, Standhaftigkeit) aber Erprobtheit (Bewährung), die Erprobtheit (Bewährung) aber Hoffnung. 4 die Geduld (Ausdauer, Standhaftigkeit) aber Erprobtheit (Bewährung), die Erprobtheit (Bewährung) aber Hoffnung.
5 Die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden<ref>Hier kausativ (NSS cf. B/A).</ref>, weil die Liebe Gottes ausgegossen {worden} ist<ref>Hier ein Pf. Pass. Das griechische Passiv hebt das Resultat hervor.</ref> in unserer Herzen durch [den] heiligen Geist, der uns gegeben wurde. 5 Die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden<ref>Hier kausativ (NSS cf. B/A).</ref>, weil die Liebe Gottes ausgegossen {worden} ist<ref>Hier ein Pf. Pass. Das griechische Passiv hebt das Resultat hervor.</ref> in unserer Herzen durch [den] heiligen Geist, der uns gegeben wurde.
Kategorien: Offene Bibel
Jakobus 4
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Version vom 14:58, 26. Feb. 2010
Zeile 19:
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14 die ihr ([als] solche, die)<ref>Mit kausalem Nebensinn: „da ihr nicht wisst...“ (NSS)</ref> nicht wisst, wie euer Leben morgen [sein wird]<ref>Wörtlich „...wisst die [Dinge] des morgigen [Tages] wie {beschaffen} [ist] euer Leben“. Alternativ (unter Vernachlässigung der im NA27 gesetzten Interpunktion): „...wisst, [was] morgen [sein wird]. Was ist euer Leben?“ Beide Varianten sind verbreitet. Hier sind Stimmen aus Kommentaren zu ergänzen.</ref> - ihr seid nämlich <ref>Hier folgt die Übersetzung dem Standardtext. Gewichtige ständige Zeugen erster Ordnung stehen hier nebeneinander, sodass eine Entscheidung anhand innerer Kriterien (Standardtext als lectio brevior und difficilior) möglich, wenn auch unsicher. Eine inhaltliche Verschiebung ergibt sich nicht.</ref> Dampf (Rauch), der [nur] kurze Zeit sichtbar ist (sichtbar wird<ref>B/A, NSS.</ref>)<ref>Attr. Ptz.</ref> und dann (danach) verschwindet<ref>Wörtlich: „wird er unsichtbar gemacht“</ref>. 14 die ihr ([als] solche, die)<ref>Mit kausalem Nebensinn: „da ihr nicht wisst...“ (NSS)</ref> nicht wisst, wie euer Leben morgen [sein wird]<ref>Wörtlich „...wisst die [Dinge] des morgigen [Tages] wie {beschaffen} [ist] euer Leben“. Alternativ (unter Vernachlässigung der im NA27 gesetzten Interpunktion): „...wisst, [was] morgen [sein wird]. Was ist euer Leben?“ Beide Varianten sind verbreitet. Hier sind Stimmen aus Kommentaren zu ergänzen.</ref> - ihr seid nämlich <ref>Hier folgt die Übersetzung dem Standardtext. Gewichtige ständige Zeugen erster Ordnung stehen hier nebeneinander, sodass eine Entscheidung anhand innerer Kriterien (Standardtext als lectio brevior und difficilior) möglich, wenn auch unsicher. Eine inhaltliche Verschiebung ergibt sich nicht.</ref> Dampf (Rauch), der [nur] kurze Zeit sichtbar ist (sichtbar wird<ref>B/A, NSS.</ref>)<ref>Attr. Ptz.</ref> und dann (danach) verschwindet<ref>Wörtlich: „wird er unsichtbar gemacht“</ref>.
15 Dagegen (Stattdessen) [sollt]<ref>Hier steht im Griechischen ein τοὺ + Inf., was, wenn es unabhängig steht, imperativisch verwendet werden kann (Blomberg). Alternativ „statt dass ihr sagt“ (so REB).</ref> ihr sagen: Wenn der Herr will, dann werden wir leben und dieses oder jenes tun.<ref>Spezieller (im Gegensatz zum generellen) prospektiver Konditionalsatz: Versuch der Berechnung der Folgen einer zukünftigen Handlung.</ref> 15 Dagegen (Stattdessen) [sollt]<ref>Hier steht im Griechischen ein τοὺ + Inf., was, wenn es unabhängig steht, imperativisch verwendet werden kann (Blomberg). Alternativ „statt dass ihr sagt“ (so REB).</ref> ihr sagen: Wenn der Herr will, dann werden wir leben und dieses oder jenes tun.<ref>Spezieller (im Gegensatz zum generellen) prospektiver Konditionalsatz: Versuch der Berechnung der Folgen einer zukünftigen Handlung.</ref>
-16 Nun (Jetzt) aber rühmt ihr euch in<ref>Vielleicht „mit“ (cf. NSS).</ref> euren Prahlereien; alles (jede Art) deartige (solches) Rühmen ist böse.+16 Nun (Jetzt) aber rühmt ihr euch in<ref>Vielleicht „mit“ (cf. NSS).</ref> euren Prahlereien; alles (jede Art) deartige (solche) Rühmen ist böse.
-17 Also (Nun)<ref>Der Zusammenhang zu den vorhergehenden Sätzen, den „also“ implizieren würde, ist schwer zu erkennen. Nichtsdestotrotz wird eben durch die Verwendung von „οὖν“ ein Zusammenhang impliziert, nächstliegend zum vorhergehenden Text; alternativ auch zum darauffolgenden. Möglicherweise dient der Satz als eine Art Scharnier zwischen den beiden Textabschnitten, wobei er gleichzeitig recht allgemein formuliert ist. (Belege nötig.)</ref> ist es [für den], der weiß (versteht<ref>Johnson.</ref>), [was] Gutes zu tun [ist] und es nicht tut<ref>Beide Verben der 3. Ps. sind subst. Ptz.</ref>, {ihm} Sünde.+17 Also (Nun)<ref>Der Zusammenhang zu den vorhergehenden Sätzen, den „also“ implizieren würde, ist schwer zu erkennen. Nichtsdestotrotz wird eben durch die Verwendung von „οὖν“ ein Zusammenhang impliziert, nächstliegend zum vorhergehenden Text; alternativ auch zum darauffolgenden. Möglicherweise dient der Satz als eine Art Scharnier zwischen den beiden Textabschnitten, wobei er gleichzeitig recht allgemein formuliert ist. (Belege nötig.)</ref> ist es [für den], der weiß (versteht<ref>Johnson.</ref>), [was] Gutes zu tun [ist] ("Gutes zu tun weiß") und es nicht tut<ref>Beide Verben der 3. Ps. sind subst. Ptz.</ref>, {ihm} Sünde.
{{Bemerkungen}} {{Bemerkungen}}
Kategorien: Offene Bibel
Diskussion:Exodus 3
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Version vom 12:10, 26. Feb. 2010
(Der Versionsvergleich bezieht 2 dazwischenliegende Versionen mit ein.)Zeile 6:
Zeile 6:
"hinter die Wüste" ist die wörtliche Übersetzung (siehe z.B. Koehler/ Baumgartner). "hinter die Wüste" ist die wörtliche Übersetzung (siehe z.B. Koehler/ Baumgartner).
In der späteren Fassung könnte eine Formulierung gewählt werden, die ausdrückt, dass Mose die Schafe weit über den bekannten Teil der Wüste hinausführt. --[[Benutzer:Laasminute|Laasminute]] 11:51, 26. Feb. 2010 (UTC) In der späteren Fassung könnte eine Formulierung gewählt werden, die ausdrückt, dass Mose die Schafe weit über den bekannten Teil der Wüste hinausführt. --[[Benutzer:Laasminute|Laasminute]] 11:51, 26. Feb. 2010 (UTC)
+
+V.12: Ich plädiere unbedingt dafür, dass כי mit "ja gewiss" zu übersetzen, da es sich hier um eine emphatische Partikel handelt. Der deutlich bejahende Charakter dieser Formulierung würde also verloren gehen, wenn es unübersetzt bliebe.
+(Zur Einleitung der wörtlichen Rede bleibt lediglich der inf. cons. von אמר also לאמר unübersetzt.)
Kategorien: Offene Bibel
Exodus 3
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Version vom 12:00, 26. Feb. 2010
(Der Versionsvergleich bezieht 1 dazwischenliegende Version mit ein.)Zeile 41:
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12 Und er sprach:<ref>An dieser Stelle steht der Partikel כּֽי, der in diesem Fall als Einleitung zur wörtlichen Rede dient und somit unübersetzt bleibt.</ref> ich bin mit dir; und dies [sei] dir das Zeichen, dass ich ich dich gesandt (geschickt) habe: Wenn du das Volk herausgeführt hast aus Ägypten, werdet ihr Gott dienen auf diesem Berg. 12 Und er sprach:<ref>An dieser Stelle steht der Partikel כּֽי, der in diesem Fall als Einleitung zur wörtlichen Rede dient und somit unübersetzt bleibt.</ref> ich bin mit dir; und dies [sei] dir das Zeichen, dass ich ich dich gesandt (geschickt) habe: Wenn du das Volk herausgeführt hast aus Ägypten, werdet ihr Gott dienen auf diesem Berg.
13 Und Mose sprach zu Gott: Siehe, komme ich zu den Söhnen Israels (Israeliten) und sage zu ihnen: der Gott eurer Väter hat mich gesandt zu euch, {und} sie sagen zu mir: Wie [ist] sein Name?, was sage (antworte) ich ihnen? 13 Und Mose sprach zu Gott: Siehe, komme ich zu den Söhnen Israels (Israeliten) und sage zu ihnen: der Gott eurer Väter hat mich gesandt zu euch, {und} sie sagen zu mir: Wie [ist] sein Name?, was sage (antworte) ich ihnen?
-14 Und Gott sprach zu Mose: Ich bin, der ich bin.<ref>Die Praeformativkonjugation ("Imperfekt") kann auch futurisch übersetzt werden: "Ich werde sein, der ich sein werde."</ref> Und er sprach: So sollst du zu den Söhnen Israels (Israeliten) sprechen: "Ich bin" hat mich zu euch gesandt.+14 Und Gott sprach zu Mose: Ich bin, der ich bin.<ref>Die Praeformativkonjugation ("Imperfekt") kann auch futurisch übersetzt werden: "Ich werde sein, der ich sein werde." Außerdem hat die PK auch modalen Charakter, sodass ohne weiteres eine Verbalgruppe mit einem Modalverb gebildet werden kann: z.B. Ich kann sein, der ich sein kann. Ohne einen temporal-deiktischen Aspekt ist darüber hinaus auch eine Zeitstufe der Vergangenheit möglich: Bsp. Ich war, der ich war; Ich war, der ich bin; etc.</ref> Und er sprach: So sollst du zu den Söhnen Israels (Israeliten) sprechen: "Ich bin" hat mich zu euch gesandt.
15 Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Söhnen Israels (Israeliten) sprechen: JHWH, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt - dies [ist] mein Name für immer (auf ewig) und dies [ist] mein Name<ref>Im Hebräischen steht hier nicht Name (שּׁמ), sondern sechär, was als Name gedeutet werden kann. Es kann auch mit "Gedenken" oder "Erinnerung" übersetzt werden.</ref> von Generation (Geschlecht) zu Generation. 15 Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Söhnen Israels (Israeliten) sprechen: JHWH, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt - dies [ist] mein Name für immer (auf ewig) und dies [ist] mein Name<ref>Im Hebräischen steht hier nicht Name (שּׁמ), sondern sechär, was als Name gedeutet werden kann. Es kann auch mit "Gedenken" oder "Erinnerung" übersetzt werden.</ref> von Generation (Geschlecht) zu Generation.
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V. 1: Im ersten Satz fehlt jetzt ein Verb. Und ist "hinter die Wüste" richtig? Gruß, [[Benutzer:Ben|Ben]] 11:33, 26. Feb. 2010 (UTC) V. 1: Im ersten Satz fehlt jetzt ein Verb. Und ist "hinter die Wüste" richtig? Gruß, [[Benutzer:Ben|Ben]] 11:33, 26. Feb. 2010 (UTC)
+
+Antwort:
+Ich habe den ersten Satz überarbeitet.
+"hinter die Wüste" ist die wörtliche Übersetzung (siehe z.B. Koehler/ Baumgartner).
+In der späteren Fassung könnte eine Formulierung gewählt werden, die ausdrückt, dass Mose die Schafe weit über den bekannten Teil der Wüste hinausführt. --[[Benutzer:Laasminute|Laasminute]] 11:51, 26. Feb. 2010 (UTC)
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Exodus 3
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-1 Und als Mose Hüter des Kleinviehs Jitros, seines Schwiegervaters. [Der war] Priester von Midian. Da trieb er das Kleinvieh hinter die Wüste und er kam zum Berg Gottes, zum Horeb. +1 Und Mose war Hüter des Kleinviehs Jitros, seines Schwiegervaters. [Der war]<ref>NP um Subjekt und Verb ergänzt</ref> Priester von Midian. Da trieb er das Kleinvieh hinter die Wüste und er kam zum Berg Gottes, zum Horeb.
2 Da zeigte sich ihm der Bote JHWHs in einer Feuerflamme aus der Mitte des Dornbuschs. Und er sah hin und siehe, der Dornbusch brannte im Feuer, aber der Dornbusch wurde nicht verzehrt. 2 Da zeigte sich ihm der Bote JHWHs in einer Feuerflamme aus der Mitte des Dornbuschs. Und er sah hin und siehe, der Dornbusch brannte im Feuer, aber der Dornbusch wurde nicht verzehrt.
3 Da sprach Mose: Ich will doch einmal abweichen und ich will sehen, was sich hier Großes sehen lässt. Warum dieser Dornenbusch nicht verzehrt wird. 3 Da sprach Mose: Ich will doch einmal abweichen und ich will sehen, was sich hier Großes sehen lässt. Warum dieser Dornenbusch nicht verzehrt wird.
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Exodus 3
Bei direkter Rede werden keine Anführungszeichen gesetzt.
← Nächstältere Version Version vom 11:40, 26. Feb. 2010 Zeile 30: Zeile 30: 1 Und als Mose Hüter des Kleinviehs Jitros, seines Schwiegervaters. [Der war] Priester von Midian. Da trieb er das Kleinvieh hinter die Wüste und er kam zum Berg Gottes, zum Horeb. 1 Und als Mose Hüter des Kleinviehs Jitros, seines Schwiegervaters. [Der war] Priester von Midian. Da trieb er das Kleinvieh hinter die Wüste und er kam zum Berg Gottes, zum Horeb. 2 Da zeigte sich ihm der Bote JHWHs in einer Feuerflamme aus der Mitte des Dornbuschs. Und er sah hin und siehe, der Dornbusch brannte im Feuer, aber der Dornbusch wurde nicht verzehrt. 2 Da zeigte sich ihm der Bote JHWHs in einer Feuerflamme aus der Mitte des Dornbuschs. Und er sah hin und siehe, der Dornbusch brannte im Feuer, aber der Dornbusch wurde nicht verzehrt. -3 Da sprach Mose: „Ich will doch mal abweichen und ich will sehen, was sich hier großes sehen lässt. Warum dieser Dornenbusch nicht verzehrt wird.“ +3 Da sprach Mose: Ich will doch einmal abweichen und ich will sehen, was sich hier Großes sehen lässt. Warum dieser Dornenbusch nicht verzehrt wird. -4 Da sah JHWH, dass er abwich um zu schauen. Da rief Gott zu ihm aus der Mitte des Dornenbusches und sprach: „Mose, Mose!“ Und er sprach: „Hier bin ich!“ +4 Da sah JHWH, dass er abwich um zu schauen. Da rief Gott zu ihm aus der Mitte des Dornenbusches und sprach: Mose, Mose! Und er sprach: Hier bin ich! -5 Da sagte er „Nähere dich nicht! Zieh deine Sandalen von deinen Füßen, denn die Stelle auf der du stehst, ist heiliger Boden!“ +5 Da sagte er: Nähere dich nicht! Zieh deine Sandalen von deinen Füßen, denn die Stelle, auf der du stehst, ist heiliger Boden! -6 Da sprach er: „Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.“ Da bedeckte Mose sein Angesicht,denn er fürchtete sich davor, die Gottheit anzublicken.+6 Da sprach er: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Da bedeckte Mose sein Gesicht, denn er fürchtete sich davor, die Gottheit anzublicken. -7 Da sprach JHWH: „Ich habe (figura etymologica) das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und ihre Wehklagen über ihre Bedrücker habe ich gehört. Ja gewiss, ich kenne seine Schmerzen.+7 Da sprach JHWH: Ich habe<ref>Figura etymologica</ref> das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und ihre Wehklagen über ihre Bedrücker habe ich gehört. Ja gewiss, ich kenne seine Schmerzen. -8 Und ich bin herabgestiegen um sie aus der Hand der Ägypter zu erretten und sie herauszuführen aus diesem Land, in ein schönes und weites Land, in ein Land, in dem Milch und Honig fließen. In das Land der Kanaaniter und der Hetiter und der Amoriter und der Perissiter und der Chiwwiter und der Jebusiter.+8 Und ich bin herabgestiegen, um sie aus der Hand der Ägypter zu erretten und sie herauszuführen aus diesem Land, in ein schönes und weites Land, in ein Land, in dem Milch und Honig fließen. In das Land der Kanaaniter und der Hetiter und der Amoriter und der Perissiter und der Chiwwiter und der Jebusiter. 9 Nun aber siehe. Das Geschrei der Israeliten dringt zu mir. Und auch die Bedrückung ihrer ägyptischen Bedränger habe ich gesehen. 9 Nun aber siehe. Das Geschrei der Israeliten dringt zu mir. Und auch die Bedrückung ihrer ägyptischen Bedränger habe ich gesehen. -10 Und nun geh! Ich schicke dich zum Pharao und führe mein Volk, die Israeliten, herauf aus Ägypten!“+10 Und nun geh! Ich schicke dich zum Pharao und führe mein Volk, die Israeliten, herauf aus Ägypten! 11 Und Mose sprach zu Gott: Wer [bin] ich, dass ich zum Pharao gehe und dass ich herausführe die Söhne Israels (Israeliten) aus Ägypten? 11 Und Mose sprach zu Gott: Wer [bin] ich, dass ich zum Pharao gehe und dass ich herausführe die Söhne Israels (Israeliten) aus Ägypten? 12 Und er sprach:<ref>An dieser Stelle steht der Partikel כּֽי, der in diesem Fall als Einleitung zur wörtlichen Rede dient und somit unübersetzt bleibt.</ref> ich bin mit dir; und dies [sei] dir das Zeichen, dass ich ich dich gesandt (geschickt) habe: Wenn du das Volk herausgeführt hast aus Ägypten, werdet ihr Gott dienen auf diesem Berg. 12 Und er sprach:<ref>An dieser Stelle steht der Partikel כּֽי, der in diesem Fall als Einleitung zur wörtlichen Rede dient und somit unübersetzt bleibt.</ref> ich bin mit dir; und dies [sei] dir das Zeichen, dass ich ich dich gesandt (geschickt) habe: Wenn du das Volk herausgeführt hast aus Ägypten, werdet ihr Gott dienen auf diesem Berg. 13 Und Mose sprach zu Gott: Siehe, komme ich zu den Söhnen Israels (Israeliten) und sage zu ihnen: der Gott eurer Väter hat mich gesandt zu euch, {und} sie sagen zu mir: Wie [ist] sein Name?, was sage (antworte) ich ihnen? 13 Und Mose sprach zu Gott: Siehe, komme ich zu den Söhnen Israels (Israeliten) und sage zu ihnen: der Gott eurer Väter hat mich gesandt zu euch, {und} sie sagen zu mir: Wie [ist] sein Name?, was sage (antworte) ich ihnen? 14 Und Gott sprach zu Mose: Ich bin, der ich bin.<ref>Die Praeformativkonjugation ("Imperfekt") kann auch futurisch übersetzt werden: "Ich werde sein, der ich sein werde."</ref> Und er sprach: So sollst du zu den Söhnen Israels (Israeliten) sprechen: "Ich bin" hat mich zu euch gesandt. 14 Und Gott sprach zu Mose: Ich bin, der ich bin.<ref>Die Praeformativkonjugation ("Imperfekt") kann auch futurisch übersetzt werden: "Ich werde sein, der ich sein werde."</ref> Und er sprach: So sollst du zu den Söhnen Israels (Israeliten) sprechen: "Ich bin" hat mich zu euch gesandt. -15 Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Söhnen Israels (Israeliten) sprechen: JHWH, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt - dies [ist] mein Name für immer (auf ewig) und dies [ist] mein Name<ref>Im Hebräischen steht hier nicht Name (שּׁמ), sondern sechär, was als Name gedeutet werden kann. Es kann auch "Gedenken" oder "Erinnerung" übersetzt werden.</ref> von Generation (Geschlecht) zu Generation.+15 Und Gott sprach weiter zu Mose: So sollst du zu den Söhnen Israels (Israeliten) sprechen: JHWH, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt - dies [ist] mein Name für immer (auf ewig) und dies [ist] mein Name<ref>Im Hebräischen steht hier nicht Name (שּׁמ), sondern sechär, was als Name gedeutet werden kann. Es kann auch mit "Gedenken" oder "Erinnerung" übersetzt werden.</ref> von Generation (Geschlecht) zu Generation. 16 16
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Diskussion:Exodus 3
Studienfassung:
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==Studienfassung==V. 1: Im ersten Satz fehlt jetzt ein Verb. Und ist "hinter die Wüste" richtig? Gruß, [[Benutzer:Ben|Ben]] 11:33, 26. Feb. 2010 (UTC)
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Exodus 3
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Version vom 08:46, 26. Feb. 2010
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-1 Und als Mose Hüter des Kleinviehs Jitros, seines Schwiegervaters, des Priesters von Midian, war, da trieb er das Kleinvieh hinter die Wüste und er kam zum Berg Gottes, zum Horeb. 2 Da zeigte sich ihm der Bote JHWHs in einer Feuerflamme aus der Mitte des Dornbuschs. Und er sah hin und siehe, der Dornbusch brannte im Feuer, aber der Dornbusch wurde nicht verzehrt. +1 Und als Mose Hüter des Kleinviehs Jitros, seines Schwiegervaters. [Der war] Priester von Midian. Da trieb er das Kleinvieh hinter die Wüste und er kam zum Berg Gottes, zum Horeb.
- +2 Da zeigte sich ihm der Bote JHWHs in einer Feuerflamme aus der Mitte des Dornbuschs. Und er sah hin und siehe, der Dornbusch brannte im Feuer, aber der Dornbusch wurde nicht verzehrt.
-3+3 Da sprach Mose: „Ich will doch mal abweichen und ich will sehen, was sich hier großes sehen lässt. Warum dieser Dornenbusch nicht verzehrt wird.“
-4+4 Da sah JHWH, dass er abwich um zu schauen. Da rief Gott zu ihm aus der Mitte des Dornenbusches und sprach: „Mose, Mose!“ Und er sprach: „Hier bin ich!“
-5+5 Da sagte er „Nähere dich nicht! Zieh deine Sandalen von deinen Füßen, denn die Stelle auf der du stehst, ist heiliger Boden!“
-6+6 Da sprach er: „Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.“ Da bedeckte Mose sein Angesicht,denn er fürchtete sich davor, die Gottheit anzublicken.
-7+7 Da sprach JHWH: „Ich habe (figura etymologica) das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen und ihre Wehklagen über ihre Bedrücker habe ich gehört. Ja gewiss, ich kenne seine Schmerzen.
-8+8 Und ich bin herabgestiegen um sie aus der Hand der Ägypter zu erretten und sie herauszuführen aus diesem Land, in ein schönes und weites Land, in ein Land, in dem Milch und Honig fließen. In das Land der Kanaaniter und der Hetiter und der Amoriter und der Perissiter und der Chiwwiter und der Jebusiter.
-9+9 Nun aber siehe. Das Geschrei der Israeliten dringt zu mir. Und auch die Bedrückung ihrer ägyptischen Bedränger habe ich gesehen.
-10+10 Und nun geh! Ich schicke dich zum Pharao und führe mein Volk, die Israeliten, herauf aus Ägypten!“
- +
11 Und Mose sprach zu Gott: Wer [bin] ich, dass ich zum Pharao gehe und dass ich herausführe die Söhne Israels (Israeliten) aus Ägypten? 11 Und Mose sprach zu Gott: Wer [bin] ich, dass ich zum Pharao gehe und dass ich herausführe die Söhne Israels (Israeliten) aus Ägypten?
12 Und er sprach:<ref>An dieser Stelle steht der Partikel כּֽי, der in diesem Fall als Einleitung zur wörtlichen Rede dient und somit unübersetzt bleibt.</ref> ich bin mit dir; und dies [sei] dir das Zeichen, dass ich ich dich gesandt (geschickt) habe: Wenn du das Volk herausgeführt hast aus Ägypten, werdet ihr Gott dienen auf diesem Berg. 12 Und er sprach:<ref>An dieser Stelle steht der Partikel כּֽי, der in diesem Fall als Einleitung zur wörtlichen Rede dient und somit unübersetzt bleibt.</ref> ich bin mit dir; und dies [sei] dir das Zeichen, dass ich ich dich gesandt (geschickt) habe: Wenn du das Volk herausgeführt hast aus Ägypten, werdet ihr Gott dienen auf diesem Berg.
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Diskussion:Übersetzungskriterien
Vorschläge zur Studienfassung
← Nächstältere Version Version vom 18:44, 21. Feb. 2010 (Der Versionsvergleich bezieht 3 dazwischenliegende Versionen mit ein.)Zeile 1: Zeile 1: == Textgestaltung == == Textgestaltung == +Frage: Betreffen die hier diskutierten Themen auch die Lesefassung, oder nur die Studienfassung? Wenn es nur um die Studienfassung geht, kann man das vielleicht in der Überschrift ergänzen. --[[Benutzer:Ben|Ben]] 18:30, 21. Feb. 2010 (UTC) === Einfügungen/Auslassungen === === Einfügungen/Auslassungen === Zeile 40: Zeile 41: Gegenbeispiel wäre Jakobus 4,5. Dort wird ein Schriftzitat angekündigt, es kann aber (bis V. 6) keines identifiziert werden. In solchen Fällen wäre es Interpretation, dennoch Anführungszeichen zu setzen. --[[Benutzer:Ben|Ben]] 17:55, 21. Feb. 2010 (UTC) Gegenbeispiel wäre Jakobus 4,5. Dort wird ein Schriftzitat angekündigt, es kann aber (bis V. 6) keines identifiziert werden. In solchen Fällen wäre es Interpretation, dennoch Anführungszeichen zu setzen. --[[Benutzer:Ben|Ben]] 17:55, 21. Feb. 2010 (UTC) + + +== Studienfassung == +Für die Studienfassung möchte ich eine Ergänzung vorschlagen: Und zwar den Verweis, dass nicht nur auf eine grammatikalisch korrekte Übertragung des Textes geachtet werden sollte. Besonders sollte auch sichergestellt werden, dass der Inhalt des Urtexts erfasst und möglichst verständlich transportiert wird. Das macht hin und wieder Einfügungen oder verständlichere Neuformulierungen nötig (die durch Fußnoten entsprechend belegt werden sollten). Aber davon kann die Übersetzung nur profitieren. Erstens macht es die Studienfassung lesbar und damit brauchbar. Zweitens ist es unabdingbar, den Sinn zu transportieren, wenn aufgrund der SF eine genaue und brauchbare LF erstellt werden soll. Wie ich mir das vorstelle, ist vielleicht an meiner Jakobusübersetzung nachvollziehbar. --[[Benutzer:Ben|Ben]] 18:44, 21. Feb. 2010 (UTC) + +Weiterhin sollte die SF meiner Meinung nach nicht nur so verständlich formuliert sein, wie möglich, sie sollte auch einen entsprechenden Wortschatz verwenden. Kanaanäisch ist uncool! Ich mache diesen Vorschlag, weil ich immer wieder - obwohl es ja den entsprechenden Hinweis gibt - in eingestellten Übersetzungen eine starke Tendenz zum Luther-/Elberfelder-Deutsch finde. Meiner Meinung nach kann eine Übersetzung nicht ungenauer werden, wenn man sie in modernem Deutsch formuliert. Dabei sollte selbstverständlich auf Anachronismen verzichtet werden. Beispiel: Statt des moderneren Begriffs "Armee" sollte das Wort "Heer" vorgezogen werden. Genausowenig sollten Anglizismen u.ä. in der Offenen Bibel vorkommen. --[[Benutzer:Ben|Ben]] 18:44, 21. Feb. 2010 (UTC) + == Allgemeine Richtlinien == == Allgemeine Richtlinien == Zeile 138: Zeile 146: So bin ich meinem "Keine anderen Übersetzungen" treu geblieben und habe Bens und Olafs Stimme nach wissenschaftlichem Vergleich integriert. An der Formulierung kann natürlich noch gefeilt werden. --[[Benutzer:Wolfgang Loest|Wolfgang Loest]] 20:44, 11. Sep. 2009 (UTC) So bin ich meinem "Keine anderen Übersetzungen" treu geblieben und habe Bens und Olafs Stimme nach wissenschaftlichem Vergleich integriert. An der Formulierung kann natürlich noch gefeilt werden. --[[Benutzer:Wolfgang Loest|Wolfgang Loest]] 20:44, 11. Sep. 2009 (UTC) + +: Ich möchte das hier nochmal aufrollen. Gerade wollte ich deinen Vorschlag kürzen und in die Übersetzungsregeln schreiben. Ich bin aber daran gescheitert, denn ich finde hier noch einige Kleinigkeiten zu bemängeln. Ich hoffe, strapaziere niemandes Geduld... :-) +: 1. geht es häufig um mehr als nur das Finden von Synonymen. Manchmal muss man grammatische Konstruktionen oder seltsamen Satzbau recherchieren. Deshalb muss man in vielen Fällen schon bei der Übersetzung selbst viel mit wissenschaftlicher Literatur arbeiten, wenn man nicht sinnlos ganz viel Zeit verschwenden will. 2. scheint der Vorschlag eben ausschließlich Übersetzungsalternativen im Sinn zu haben. Das in 1. Genannte müsste aber gleichermaßen berücksichtigt werden. 3. kommt es häufiger vor als nicht (das bestätigt meine Übersetzungspraxis), dass es für einen Begriff oder einen Satzteil genau eine vernünftige, einfache oder den Sinn erfassende Übersetzung gibt - die man dann nicht mehr verwenden dürfte, wenn man sie irgendwo vorgeschlagen findet (oder wenn auch nur eine andere Übersetzung es genauso gemacht hat) und sich an die obige Formulierung halten müsste. In solchen Fällen wäre diese Lösung unbefriedigend. Deshalb plädiere ich dafür, das mit dem "Abschreiben" weniger streng zu formulieren. Natürlich wollen wir das Abschreiben nicht. Aber es ist unpragmatisch, es in dieser Form zu sagen. +: Wie wäre es (für 3.) mit einer Formulierung, die es erlaubt, Deutungsmöglichkeiten zu prüfen. Für die eigene Übersetzung sollte aber nach Möglichkeit eine eigene Formulierung gefunden werden. Nur wenn das sich nachteilig auswirken würde, darf direkt auf Übersetzungsvorschläge zurückgegriffen werden. +: Was haltet ihr davon? --[[Benutzer:Ben|Ben]] 18:26, 21. Feb. 2010 (UTC)
Kategorien: Offene Bibel
Jakobus 1
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Version vom 17:59, 21. Feb. 2010
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11 Denn die Sonne geht mit dem heißen Wind<ref>Der verwendete Begriff kann sowohl für Hitze, als auch für sengend heißen Wind stehen. Aber die Hitze wird erst am frühen Nachmittag besonders drückend, während der heiße Wüstenwind den ganzen Tag über weht. Deshalb wurde diese Lösung vorgezogen (Blomberg/Kamell).</ref> auf und vertrocknet das Gras und seine Blüte fällt ab und die Schönheit ihres Aussehens vergeht.<ref>In Palästina blüht das Gras nur sehr kurz. Zweifellos bezieht sich der Autor hierauf.</ref> Genau so wird auch der Reiche in seinem Lebenswandel<ref>Wörtlich: „in seinen Wegen“. Sinngemäß geht es hier wohl um Unternehmungen wie Geschäftsreisen, etc. Alternativ möglicherweise auch als „Lebenswandel“ übersetzbar (B/A).</ref> dahinschwinden<ref>Der Begriff wird sonst auch häufig für das Verwelken von Blumen verwendet.</ref>.<ref>Alle präsentisch übersetzten Verben im Satz stehen im Urtext im gnomischen Aorist.</ref> 11 Denn die Sonne geht mit dem heißen Wind<ref>Der verwendete Begriff kann sowohl für Hitze, als auch für sengend heißen Wind stehen. Aber die Hitze wird erst am frühen Nachmittag besonders drückend, während der heiße Wüstenwind den ganzen Tag über weht. Deshalb wurde diese Lösung vorgezogen (Blomberg/Kamell).</ref> auf und vertrocknet das Gras und seine Blüte fällt ab und die Schönheit ihres Aussehens vergeht.<ref>In Palästina blüht das Gras nur sehr kurz. Zweifellos bezieht sich der Autor hierauf.</ref> Genau so wird auch der Reiche in seinem Lebenswandel<ref>Wörtlich: „in seinen Wegen“. Sinngemäß geht es hier wohl um Unternehmungen wie Geschäftsreisen, etc. Alternativ möglicherweise auch als „Lebenswandel“ übersetzbar (B/A).</ref> dahinschwinden<ref>Der Begriff wird sonst auch häufig für das Verwelken von Blumen verwendet.</ref>.<ref>Alle präsentisch übersetzten Verben im Satz stehen im Urtext im gnomischen Aorist.</ref>
12 Glücklich [ist] der Mensch<ref>Im Urtext steht hier „Mann“, jedoch mit klar generischer Bedeutung (Blomberg/Kamell).</ref>, der eine Prüfung<ref>Gemeint ist, wie oben, keine geistliche Versuchung, sondern allgemein eine Schwierigkeit, eine „Prüfung“ im Leben. S. Vv. 2-4 (Blomberg/Kamell).</ref> [standhaft]<ref>Die Einfügung soll der Bedeutung des Verbs näher kommen.</ref> erträgt, denn wenn er sich bewährt hat<ref>Adv. Ptz. Aor., temporal. Wörtlich: „erprobt geworden ist“. Das Ptz. kann auch kausal aufgelöst werden.</ref>, wird er den Siegeskranz des Lebens<ref>Gen. epexegeticus (NSS). „Siegeskranz, welcher das Leben ist“ (Blomberg/Kamell).</ref> empfangen, den [Gott] denen verheißen hat, die ihn lieben<ref>Attr. Ptz., hier aufgelöst.</ref>. 12 Glücklich [ist] der Mensch<ref>Im Urtext steht hier „Mann“, jedoch mit klar generischer Bedeutung (Blomberg/Kamell).</ref>, der eine Prüfung<ref>Gemeint ist, wie oben, keine geistliche Versuchung, sondern allgemein eine Schwierigkeit, eine „Prüfung“ im Leben. S. Vv. 2-4 (Blomberg/Kamell).</ref> [standhaft]<ref>Die Einfügung soll der Bedeutung des Verbs näher kommen.</ref> erträgt, denn wenn er sich bewährt hat<ref>Adv. Ptz. Aor., temporal. Wörtlich: „erprobt geworden ist“. Das Ptz. kann auch kausal aufgelöst werden.</ref>, wird er den Siegeskranz des Lebens<ref>Gen. epexegeticus (NSS). „Siegeskranz, welcher das Leben ist“ (Blomberg/Kamell).</ref> empfangen, den [Gott] denen verheißen hat, die ihn lieben<ref>Attr. Ptz., hier aufgelöst.</ref>.
-13 Niemand, der [gerade] versucht wird,<ref>Attr. Ptz. Präs., temp. aufgelöst. Das „[gerade]“ wurde eingefügt, um die temporale Auflösung des Ptz. durch den Einschub deutlich zu machen. </ref> soll sagen<ref>3. Sg. Imp.</ref>, {dass}<ref>ὅτι recitativum.</ref> „Ich werde von Gott versucht“ – denn Gott kann nicht vom Bösen versucht werden<ref>Wörtlich: „Gott ist des Bösen nicht versuchbar/ohne Versuchung/unversucht“. Hier Deutung als Gen. separationis (Johnson, Mußner, Dibelius, NSS). Alternativ auch der Gen. der Richtung, dann „Gott kann nicht zum Bösen versucht werden“ (NSS). Theoretisch ebenfalls möglich: „[im] Bösen unerfahren“ (Johnson).</ref>; er versucht selbst auch niemanden. +13 Niemand, der [gerade] versucht wird,<ref>Attr. Ptz. Präs., temp. aufgelöst. Das „[gerade]“ wurde eingefügt, um die temporale Auflösung des Ptz. durch den Einschub deutlich zu machen. </ref> soll sagen<ref>3. Sg. Imp.</ref>, {dass}<ref>ὅτι recitativum.</ref> Ich werde von Gott versucht! – denn Gott kann nicht vom Bösen versucht werden<ref>Wörtlich: „Gott ist des Bösen nicht versuchbar/ohne Versuchung/unversucht“. Hier Deutung als Gen. separationis (Johnson, Mußner, Dibelius, NSS). Alternativ auch der Gen. der Richtung, dann „Gott kann nicht zum Bösen versucht werden“ (NSS). Theoretisch ebenfalls möglich: „[im] Bösen unerfahren“ (Johnson).</ref>; er versucht selbst auch niemanden.
14 Vielmehr<ref>Diese Übersetzung von δὲ wurde gewählt, um den Argumentationsgang wie im Urtext aufrecht zu erhalten.</ref> wird jeder versucht, indem er von der eigenen Begierde fortgerissen und verlockt wird.<ref>Modale Auflösung zweier adv. Ptz. Alternativ kausal, temporal, konditional.</ref> 14 Vielmehr<ref>Diese Übersetzung von δὲ wurde gewählt, um den Argumentationsgang wie im Urtext aufrecht zu erhalten.</ref> wird jeder versucht, indem er von der eigenen Begierde fortgerissen und verlockt wird.<ref>Modale Auflösung zweier adv. Ptz. Alternativ kausal, temporal, konditional.</ref>
15 Daraufhin, wenn die Begierde schwanger geworden ist<ref>Ptc. coni. Aor.; temp.</ref>, gebiert sie Sünde, und die Sünde, wenn sie ans Ziel gelangt ist<ref>Eig. Futur. Alternativ: „erwachsen geworden“. Das passt in den Sinn der Metapher von der Begierde, dem Gebären und Erwachsenwerden der Sünde (Blomberg/Kamell).</ref>, gebiert Tod. 15 Daraufhin, wenn die Begierde schwanger geworden ist<ref>Ptc. coni. Aor.; temp.</ref>, gebiert sie Sünde, und die Sünde, wenn sie ans Ziel gelangt ist<ref>Eig. Futur. Alternativ: „erwachsen geworden“. Das passt in den Sinn der Metapher von der Begierde, dem Gebären und Erwachsenwerden der Sünde (Blomberg/Kamell).</ref>, gebiert Tod.
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